Sonntag, 19. Januar 2014

Gaby wartet im Park ---- Kapitel 15



Gaby und Kassandra sassen noch immer auf der Couch als Valerie um die Ecke kam. Sie hatte ihren Stubenarrest eigenhändig unterbrochen. Und schaute zu Gaby und Kassandra.
„Darf ich zu Euch kommen. Bitte!“
Gaby schaute zu Valerie rüber und sah die Tränen in ihren Augen. Ein Blick zu Kassandra und sie nickte nur.
Sofort kam Valerie zu den beiden und  krabbelte  bei beiden auf den Schoß. Es war ihr anzumerken wie verunsichert sie war. Und sie brauchte nun gerade die Nähe der Beiden.  Gaby strich Valerie sanft über den Rücken und versuchte sie zu beruhigen und auch Kassandra nahm Valeries Hand, streichelte sanft ihren Handrücken.  So verbrachten Sie die übrige Zeit bis Kommissar Maternus  an der Dojotür klingelte.  Kassandra stand auf und ging zur  schweren Dojotür.  Bevor sie die schwere Doppeltür aufmachte, atmete Kassandra noch einmal vorher durch. Dann öffnete sie die Tür und vor ihr stand ein ca 1,85 m grossser, schlanker, dunkelhaariger Mittdreissiger, welcher einen ungepflegten drei Tage hatte.  Für einen Polizisten war er ziemlich leger in eine Bluejeans mit Turnschuhen und ein Baumwollhemd mit Lederjacke gekleidet. Kassandra musste bei dem Anblick die Stirn runzeln. Das Bild war einfach eigenartig. Doch sie sagte erst mal nichts.
„Kriminalhauptkommissar Frank Maternus. Sind Sie Frau Heinze?“
Der smarte Mann hatte eine tiefe sonore Stimme und Kassandra empfand diese live noch ansprechender als am Telefon.
„Ja ich bin Sensej Heinze, sofern wir uns hier im Dojo aufhalten. Ansonsten Frau Heinze.“
Sie nahm die Hand des Kriminalhauptkommissars entgegen und hielt auch seinem kräftigen Händedruck stand.
„Lassen Sie uns nach hinten gehen. Frau Brandt wartet da bereits auf Sie und ich habe ebenfalls eine Aussage zu dem Fall zu machen.“
„Ok dann bin ich mal gespannt. Zeigen Sie mir den Weg, Sensei?“
Kassandra erwiderte nichts mehr und führte den Mann einfach in die Privaträume. Sofort als Gaby und Valerie die beiden kommen hörten, standen Sie auf. Sowohl Gaby und Valerie schauten erstaunt als sie den smarten Polizisten sahen. Gaby erkannte den Mann sofort und musste lächeln. Das war ja zumindest etwas Gutes an der Situation, ein bekannter Kontakt.
„Hallo Herr Maternus!“
Gaby ging direkt auf den Kriminalhauotkommissar zu und schaute ihm in direkt in die Augen als sie ihm ihre Hand anbot. Diese ergriff der Polizist sofort und staunte nicht schlecht. Er kannte Gaby als etwas unsicher und zurückhaltend. Aber dieser Händedruck signalisierte eindeutig, sie war eindeutig Chef in diesem Ring. Er musste warten bis Gaby den Handgriff löste. Als sie dieses tat deutete sie auf Valerie und meinte zu Frank Maternus.
„Darf ich vorstellen mein Schützling.  Frau Valerie Brandt. Bitte beachten Sie das mein Vater ohne Vollmachten von ihr gehandelt hat.“
Kassandra hatte sich bei dieser Begrüssung im Hintergrund gehalten. Sie staunte nicht schlecht, da kamen gerade eindeutig Gaby´s Führungsqualitäten durch. Sie liess dem  Gegenüber keine Chance.
Anstatt sich aufzudrängen und beide beschützen zu wollen, beschloss sie erst mal zu beobachten und sich im Hintergrund zu halten.
„Herr Maternus, möchten Sie einen Kaffee?“
„Gerne, schwarz.“
Kassandra ging rüber zur Küche und holte einen Pott fühlte den letzten Kaffee in den Pott und stellte dann aber gleich eine neue Maschine an. Den würden sie heute definitiv brauchen.
Dann brachte sie den Pott Kaffee in die Stube wo sich mittlerweile alle gesetzt hatten. Frank Maternus begann das Gespräch mit folgenden Worten.
„Nun da mich bis auf Frau Moser keiner kennt würde ich gerne im Vorfelde einiges klar stellen. Ich ermittel zwar in einem Todesfall, aber derzeit suche ich nach Zeugen und nicht nach Verdächtigen.“
„Ok wie können wir helfen?“, unsicher stellte Valerie die Frage.
Sie  wusste nicht wie sie sich verhalten sollte und es machte ihre Angst was so alles um sie herum gerade passierte.
„ Haben sie irgendetwas gesehen? Waren Sie Zeugin des Vorfalles?“
Kassandra raffte sich auf und schaute dem Mann tief in die Augen. Dann sprach sie mit fester Stimme.
„Herr Maternus, Valerie ist das Opfer dieses Schrankes. Sie war diejenige welche entführt werden sollte. Und ich habe sie davor bewahrt.“
„Sie haben sie davor bewahrt? Frau Heinze? Beschreiben Sie doch mal bitte was passiert ist!“
Kassandra begann zu erzählen. Sie ließ nichts aus. Sie schilderte die Fahrt in Valeries Wohnung, das Gespräch mit Herrn Moser und sie erzählte dann auch von dem Kampf mit dem Toten. Die Vorgeschichte um Valerie und um sie und Gaby ließ sie allerdings weg. Das sollte vielleicht nicht unbedingt zur Sprache kommen.
„Frau Brandt, stimmt das was mir Frau Heinze eben erzählt hat?“
„Ja. Es stimmt alles was Frau Heinze ihnen eben erzählt hat.“
Valerie sah zu Kassandra rüber, sie konnte nicht verstehen, was Kassandra da für sie getan hatte. Sie begriff erst allmählich in welcher Gefahr sie geschwebt hatte und immer noch schwebte.
Sie begriff erst allmählich das sie Kassandra und Gaby mehr verdankte.
Hauptkommissar Maternus sah sehr wohl, das zwischen den drei Frauen mehr war. Die Luft war seltsam vertraut. Irgendetwas nicht greifbares passierte hier. Und er wurde neugierig, beschloss nach zu haken.
„Frau Brandt, warum genau war Herr Moser denn bei Ihnen?“
Valerie schaute nervös zu Gaby herüber. Sie wollte nicht das dieser Mann die Wahrheit erfuhr, damit würde sie die Frau welche sie wie eine Mutter beschützte, sich um sie sorgte bloss stellen und das wollte sie um keinen Preis der Welt. Sie wollte nichts sagen. Gaby merkte die Unsicherheit in Valerie und nahm ihre Hand. Sie schaute ihr mit warmen grünen Augen in  ihre braunen Augen und sprach mit sanfter Stimme.
„Sag ihm alles Liebes. Du kannst ihm vertrauen. Er hat mir damals schon geholfen. Er wird auch Dir helfen!“
Valerie versuchte ihre neue Mum anzulächeln und begann zaghaft zu erzählen. Sie begann zu erzählen, was vor Jahren vorgefallen war. Wie sie wegen Urheberrechtsverstössen zu einer astronomischen Geldsumme verurteilt worden war. Wie ihr Anwalt die Summe aufbrachte und sie nun für ihn arbeiten musste, wie sie nun in seinem Auftrag ihre Mum bespitzeln musste.
„Frau Brandt ich muss sie das nun fragen. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Sind Sie freiwillig hier?“
„Ja, ich bin freiwillig hier, Herr Hauptkommisssar.“
„Und sie machen diese Angaben ohne jeden Druck? Ohne das man sie dazu gezwungen hat?“
„Ja, Herr Hauptkommissar, es ist freiwillig und niemand hat mich unter Druck gesetzt.“
Frank Maternus hatte natürlich auch gemerkt das hier eine gewisse Nähe war und wer wollte dieser auf den Grund gehen. Das Verhalten von Gaby Moser hatte sich so verändert vor ein paar Jahren war sie kühl und emotionslos gewesen, doch diese Gaby Moser war sanft und warm. Sie sorgte sich um das junge Ding vor ihm. Und er fragte sich was war der Grund dafür. Was war hier passiert? Doch er merkte auch das er nicht daran kam, nicht so schnell. Er beschloss das Gespräch hier zu beenden und sich alle drei noch einmal einzeln vor zu nehmen.
„Ok, ich denke ich melde mich dann noch einmal wenn ich noch weitere Fragen habe, Frau Brandt.“
Er stand auf und gab allen drei Frauen die Hand.
„Frau Moser bringen Sie mich noch zur Tür?“
„Aber sicher doch Herr Maternus.“
Gaby  war etwas verunsichert, ließ sich aber nichts anmerken. Zu sehr war sie gespannt, was nun passieren würden und ausserdem war Valerie`s Schutz wichtiger als alles andere. Ihrer neuen Tochter durfte auf keinem Fall etwas passieren.  Sie stand daher auf und ging mit Dem Kommissar nach vorne zur schweren Dojotür.  Frank Maternus sah dabei genau an. Er hoffte Zeichen der Unsicherheit oder irgendetwas zu finden. Aber da war rein gar nichts. Die Frau schien in sich selber zu ruhen. Er runzelte die Stirn als er sich an der Tür von Gaby verabschiedete.
Gaby stand noch einen Augenblick in der Tür und wunderte sich etwas über die Art des Kommissars. Irgendwie hatte er sich anders verhalten. Lag das an ihm oder an ihr? Dann atmete sie tief durch und wollte gerade zurückgehen zu den beiden als sie sah wie die beiden im Durchgang zu Kassandra´s Wohnung standen. Valerie hatte sich in Kassandra´s Arme geschmiegt und Gaby musste lächeln. Dieses Bild war einfach nur traumhaft. Es war ihr Traum, hier stand sie. Ihre eigene Familie. Etwas was sie nie geglaubt hatte haben zu können.
Dann ging sie zu den beiden hin und legte ihre Arme um die beiden. Wollte Ihnen nur  Nahe sein ihre Nähe spüren.
„Mir ist kalt!“
Valerie sprach diese Worte in einem weinerlichem Tonfall aus. Sie fühlte sich nicht und sowohl Kassandra als auch Gaby begriffen sofort was los war. Valerie hatte diese Befragung mitgenommen, sehr mitgenommen.  Die beiden schauten einander an und meinten einstimmig.
„Komm Du nimmst jetzt erst mal ein heisses Bad und dann sehen wir weiter, einverstanden?“
„Mein Stubenarrest ist also aufgehoben?“
Und wie aus einem Munde erschallte ein eindeutiges „NEIN!“ und sowohl Gaby als auch Kassandra gaben Valerie wie aufs Stichwort einen harten Klaps auf die ihr zugewandte Pobacke.
„AUAAAAAAA!“
Valerie zog sofort eine Schnute. Damit hatte sich nicht wirklich gerechnet. Das war etwas ungewohnt, aber eigentlich war ist nur logisch. Beide sorgten sich um sie, beide passten auf sie auf. Also war es nur logisch wenn beide auch auf die Regeln achten würden.
Nach einiger Zeit in der sich  niemand von den dreien lösen wollte, raffte sich Gaby auf und meinte zu Valerie:
„Du gehst jetzt wieder auf dein Zimmer!“
„Mann, Mami, bitte ich würde gerne bei Euch bleiben! Bitte !!!!!!!!!“
„Nein Valerie Du gehst jetzt sofort auf dein Zimmer oder muss ich Dir das erst noch verdeutlichen?“
Gaby´s Augen funkelten und Kassandra, sah das erste Mal aus nächster Nähe diesen Gesichtsausdruck in Gaby´s Gesicht, sie begriff das ihre Freundin eindeutig eine dominante Seite hatte und diese bei ihrer gemeinsamen Tochter definnitiv auch ausleben würde. Und das Valerie sollte sie nun nicht begreifen, daß es 5 vor Zwölf war, auch heute noch kassieren würde. Daher entzog sie sich Valerie und beobachtete auch sie nun genau.
Valerie wollte bei Kassandra und Gaby bleiben, sie wollte nicht nachdenken und sie wollte um Himmels Willen nicht alleine sein.
„Menno das ist doof, ich will nicht!!!!!!!“
„Valerie Brandt, du gehst SOFORT auf dein Zimmer oder es setzt hier vor Ort welche. Haben wir uns verstanden?“
Gaby´s Augen glühten sie war auf 180 und sie hasste die Disziplinlosigkeit sie forderte den Gehorsam von ihrer Tochter ein und vor allem nervte sie diese Extratour gerade ganz gewaltig. Sie ging daher einen Schritt auf ihre Tochter zu und schaute ihr tief in die Augen. Valeries Augen spiegelten Kampfgeist und Trotz wieder keine Chance auf ein Einlenken. Doch Gaby ließ sich nicht beeindrucken, hier war eine Grenze und diese Grenze war eindeutig und notfalls würde sie diese Grenze auch auf Valeries Hintern nachziehen. Valerie sah die Entschlossenheit in Gabys Augen und wankte etwas, sie wollte aber nicht alleine sein sie wollte  die Nähe von den beiden spüren. Sie wollte spüren das sie nicht alleine war und da war ihr jedes Mittel recht.
„Valerie Du hast 2 Möglichkeiten, entweder Du gehst ohne Schmerzenden Hintern auf dein Zimmer oder aber ich werde Dir den Hintern so vertrimmen, das Du eine Woche auf dem Bauch schlafen wirst. Also entscheide Dich was Dir lieber ist. JETZT!!!“
„Das kannst Du nicht machen nicht schon wieder. Nein Mami das machst Du nicht.“
„Doch das mach ich da kannst Du sicher sein und ich denke Kassandra wird mir gerne einen ihrer Holzlöffel für deinen Arsch leihen. Also ich warte!!!!“
In Gaby stieg die Wut gerade auf. Wieso leistete Valerie so sichtlichen Ungehorsam? Was sollte das?
„Ich will nicht kassieren, aber ich will auch nicht alleine sein. Ich brauche Euch doch.“
In Valeries Augen standen Tränen. Sie wollte nicht klein beigeben denn sie hatte Angst davor sich mit sich selber auseinander zu setzen und sie dachte ihre Mami würde sie genau davor schützen. Doch weit gefehlt ihre Mami und Kassandra wollten genau das. Beide wollten das sich Valerie mit sich selber auseinandersetzte.
Gaby nahm Valeries Kinn und zwang sie ihr in die Augen zu sehen. Sie erkannte auf den ersten Blick wovor Valerie davon laufen wollte, wovor sie Angst hatte und Gaby´s Blick wurde milder. Ihre Worte waren aber wie eine Ohrfeige für Valerie.
„Du gehst jetzt sofort auf dein Zimmer. Du wartest da bis wir Dich zum Abendessen holen. Ich will keine weiteren Widerworte hören. HABEN WIR UNS VERSTANDEN?“
Valerie riss sich von Gaby los und rannte weg. Sie lief quer durch das Dojo und wollte Richtung Eingangstür, doch als sie dort ankam hatte sie schon eine sitzen und flog auf den Fussboden. Kassandra war vor ihr an der Tür gewesen und hatte ihr eine gescheuert. Valerie saß auf dem Boden ihr dämmerte das sie sich gerade ganz tief in die Scheisse geritten hatte. Sie blieb stumm auf dem Fussboden sitzen die Tränen rannen ihr Gesicht herab.
 „Valerie Martinique Brandt, herkommen sofort!“
Gaby Stimme war ein einziges Bellen. Sie war auf 180. Und auch in Kassandra`s Gesicht konnte Valerie keine Weichheit, keine Liebe sehen. Das einzige was sie sah war so etwas wie Mitleid. Und dann war auch schon Schluss. Lautlos formte Kassandra die Worte:
„Geh schon!“
Valerie seufzte irgendwie wusste sie was sie nun erwarten würde, und irgendwie war es ihr egal, sie wollte nicht alleine sein und wenn der Preis dafür ein wunder Hintern war, na schön denn sollte es eben so sein. Sie wollte alles tun um ihre Mami um sich zu haben sie zu spüren und wenn es hiess das sie leiden musste so würde sie es nun tun.  Sie ging direkt auf Gaby zu, den Kopf gesenkt, denn trotz allem fühlte sie sich beschissen.  Sie wusste mittlerweile das Gaby sie nicht gerne bestrafte aber was sollte sie machen, wenn das der einzige Weg war um an ihre Nähe zu kommen? Wenn Gaby´s Nähe nur in Form von Trost und Schmerz für sie erreichbar war? Kaum stand sie vor Gaby hörte sie auch schon die Stimme ihrer Mum.
„Schau mich gefälligst an Valerie!“
Ohne ein Wort zu sagen schaute Valerie Gaby an und sah ein Gesicht das vollkommen verhärtet war, eine Frau die all ihr Gefühl ganz tief eingeschlossen hatte. Nur ihre Augen zeigte wie enttäuscht sie war. Dieser Augenblick er war nur kurz, aber Valerie konnte es sehen.  Und Valerie tat es leid.
„Was sollte das eben? Erkläre es mir.“
„ich kann und will nicht alleine sein. Ich brauche Dich und Kassandra, jetzt!“
„Ich weiß das Du das denkst. Aber warum denkst Du das?“
„Weil ich total wirres Zeug denke wenn ich alleine bin und ich will nicht wirr denken. Ich will…“
„…lieber gar nicht denken?“, vollendete Gaby den Satz ihrer Tochter.
„Ja, lieber nehme ich allen Schmerz in Kauf. Aber ich will nicht denken müssen, ich will Euch bei mir wissen, nicht alleine sein.“
Gaby schluckte, sie konnte Valerie nicht vorwerfen sie anzulügen, aber dennoch musste sie lernen das sie Gaby zu gehorchen hatte. Und der Widerstand eben war purer Ungehorsam. Sie beschloss das alles gleich hier im Dojo zu beenden und dann Valerie ohne Abendessen ins Bett zu stecken. Gaby deutete auf den Tisch welcher im Dojo neben dem Tresen stand. An diesem Tisch nahmen immer die Eltern Platz um ihren Kindern beim Training zu zuschauen. Und irgendein Meisterschüler war dann meisstens da und sorgte für die Getränke.
„Hosen runter und über den Tisch mit Dir.“
Diese Worte kamen in einem klaren Befehlston und Valerie schluckte als sie begriff das sie die Nähe von Gaby nicht spüren würde, nicht dieses Mal. Dennoch sie wollte es nicht noch schlimmer machen und gehorchte. Kassandra pfiff anerkennend durch die Zähne als sie die deutlichen Spuren der letzten  Tage auf Valeries Hintern sah.  Und als sich Gaby den schmalen Gürtel aus ihrer Buntfaltenhose zog musste sogar sie schlucken. Das würde hart werden für Valerie. Aber sie beschloss nicht zu reagieren und ließ Gaby machen. Sie vertraute auf Gaby.
Valerie hörte wie Gaby das Leder doppelt nahm und die Riemen aufeinander klatschten. Sie bekam ist mit der Angst. Aber sie wagte auch nicht sich zu bewegen.  Schon traf der erste von Gaby hart geführte Hieb ihre Pobacken, er schien sie förmlich zu zerteilen, so hart schlug Gaby zu. Valerie schrie auf und krallte sich im Holz des Tisches fest. Und Gaby ließ ihr keine Chance den Schmerz zu verarbeiten, sie wollte das Valerie bereute was sie versucht hatte, sie wollte das Valerie dieses Buhlen um Aufmerksamkeit um jeden Preis unterliess. Und so schlug sie wieder zu immer wieder.
Nach einer Weile wurden aus Valeries Schreien nur noch ein Gewimmer. Die Tränen liefen und sie dachte nur noch.
„Wann hört das endlich auf. War ich so schlimm das sie nicht aufhören kann?“
Doch dann riss Gaby´s Stimme sie aus den Gedanken.
„Valerie, ich will nie wieder erleben das Du Dich mir widersetzt nur um nicht alleine  sein zu müssen. NIE WIEDER!“
Und bei „Nie Wieder“ klatschte der Riemen noch 2 mal mit voller Härte auf Valeries Hintern. Dann ließ Gaby den Gürtel fallen, so laut das Valerie es dunkel in ihrem Schmerz vernahm.  Ebenso vernahm sie aber die sanfte warme Hand von ihrer Mutter, welche ihre Hand auf ihren Rücken legte und sie sanft hochnahm, sie in den Armen hielt und wiegte. Kassandra schluckte bei dem Anblick welchen ihr Valeries Po dabei bot. Er war Dunkelviolett angelaufen. Gaby hatte eine eindeutige Grenze gesetzt. Aber genau so hart wie Gaby durchgegriffen hatte, genauso sanft hielt sie Valerie in ihren Armen und tröstete sie, streichelte ihren Rücken. Und Kassandra sah wie Gaby leise zu ihr flüsterte:
„Alles vergeben und vergessen, kleines. Alles vergeben und vergessen.“
„Es tuuut mir so leid, Mami.“
 „Ich weiß Liebes, dennoch solange Du Zimmerarrest hast, wirst Du jeden Abend mit einem frischen, roten Hintern einschlafen.“
„Nein Mami bitte nicht.“, Valerie begann zu wieder zu schluchzen und verzweifelt zu weinen, sie hatte doch bereits einen schmerzenden Fleischberg an sich, wie sollte es nur werden, wenn sie jeden Abend ne Tracht Prügel bekam.“
„Doch, denn ich will nie wieder von Dir solche Diskussionen hören. Und es wäre besser wenn wir 2 nun nicht anfangen über dein Strafmass zu diskutieren.“
Gaby ließ ihre Hand hart auf Valeries heiß glühenden Po klatschen.
„AHHHHHHH, nein schon gut, ich bin ruhig.“
„Gut dann bring ich Dich ins Bett und Du wirst bis morgen früh schlafen!“
Valerie nickte nur stumm. Alle drei verliessen das Dojo und gingen zurück in den Wohntrakt. Gaby ging direkt mit Valerie in ihr Zimmer. Valerie legte sich auf den Bauch und Gaby schaute sich in Ruhe noch mal Valeries Po an. Dann gab sie Valerie einen Kuss auf die Stirn und wollte gerade aufstehen als Valerie sie fragend ansah.
„Nein, Schatz. Ich geh nun zu Kassandra und Du wirst schlafen!“ , Gaby sprach diese Worte mit einer Härte in ihrer Stimme, die sie aufbrachte weil sie es musste. Aber am liebsten hätte sie ihre kleine nur tröstend in den Arm genommen. Sie wollte aber das Valerie lernte und dazu musste sie nun  stark sein, hart sein.
„Mami?“
„Ja, Liebes?“
„Bekomme ich noch Ärger wegen des Handyverbotes?“
„Hatte Kassandra das gesagt?“
„Ja, es sollte eigentlich nach dem Abendessen passieren.“
„Ich kläre das mit Kassandra ab, aber generell bewahren Dich Strafen von mir nicht vor den ihren.“

Kassandra hörte nur den letzten Satz als sie mittlerweile mit Jeans und weissem Top bekleidet am Zimmer von Valerie vorbei ging. Gaby vertraute ihr also. Gaby vertraute darauf das Kassandra wusste wie sie mit Valerie umgehen musste. Kassandra bekam einen Stich ins Herz. Sie ging weiter in die Küche. Sie hatte Hunger und wollte eine Schnittchenplatte für sich und Gaby machen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen