Samstag, 24. September 2011

gabrielle´s Tagebücher - Kapitel 7 Die Reise geht weiter

gabrielle´s Tagebücher - Prolog und Kapitel 1 Gefürchtete Kriegerin

gabrielle´s Tagebuch -Kapitel 2 Eine Kriegerin beschützt mich

gabrielle´s Tagebuch - Kaptiel 3 Eine Reise in die Heimat
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 4 Die Macht der Gedanken

gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 5 Fallende Masken

gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 6 Ein Alptraum beginnt



Kapitel  7 Die Reise geht weiter

Wir nähern uns immer mehr Xena´s Heimat. Ich war lange nicht mehr hier. Ich bin nervös, es sit das erste Mal das ich Cyrene nicht mehr nur als Freundin ihrer Tochter unter die Augen trete. Nein, ich bin DIE Freundin ihrer Tochter. Ich bin der Mensch dem ihre Tochter eine Liebeserklärung gemacht hat. Ich bin der der Mensch, der Xena am vernaschen würde, oder noch lieber von ihr vernascht werden möchte. Ich bin der Mensch der mit Xena den Rest seines Lebens verleben will. Ich schaue zu Xena rüber. Ich beobachte sie. Ist Sie genauso nervös wie ich. Ich merke nichts an ihr. Keine Regung , kein Zucken verrät irgendetwas. „ Du Xena? Bist Du gar nicht nervös? „Nein, gabrielle,warum sollte ich?“ „Na wir treffen heute deine Mutter!“ „Ja und, das haben wir schon öfter oder?“ „Ja, das haben wir, und nein das haben WIR noch nie!“ Ich betone das zweite „wir“ ganz besonders. Ich hoffe sie merkt wie nervös ich bin. Xena bleibt abrupt stehen, dreht sich zu mir um, schaut mich an und beginnt zu grinsen. „Du bist nervös, weil Du als meine Freundin mit kommst, und nicht mehr nur als meine beste Freundin?“ „Verda… ja  das bin ich Xena und tu bitte nicht so als wäre das nichts ungewöhnliches!“ „Aber gabrielle, für mich und meine Mutter ist das nichts ungewöhnliches. Es gab vor Dir auch schon Freundinnen und Freunde welche ich Ihr vorgestellt habe. Meine Mutter weiss das ich mich nicht für eine Seite entscheiden will. Sie weiss, das die Liebe so nehme wie sie kommt.“ „Xena, das ist doch nicht alles. Schau mal, für mich war deine Mutter bisher eine gute Freundin, Nun, ja nun ist sie die Mutter der Frau, welche ich über alles liebe, für die ich mein Leben geben würde!“  Das nächste was ich mitbekomme sind Xena´s Lippen auf den meine, Ihre Hand in meinem Nacken. Ihre Zunge welche fordert in mich eindringt, mich zum Schweigen bringt. Dieandere Hand zieht mich direkt an Sie, ich spüre ihre Lederrrüstung, ihren Brustpanzer, welcher Kälte an mein Top bringt. Kälte welche sich unmittelbar auf mich auswirkt. Mir wird heiss… Sie löst den Griff, die Umarmung, den Kuss. „Wir beide klären das in Amphipolis, dann möchte ich wissen wie weit du gehst, meine Amzonenkönigin.“ Sie grinst und ich kann nicht anders, ich grinse auch. Ihr Unterton war eindeutig, wir haben beide das gleiche Verlangen. Wir wollen beide die Haut des anderen spüren. Den Körper der anderen erkunden, ihn berühren. „Aber gerne doch meine Kriegerprinzessin“ Ich versuche so verführerisch wie möglich zu lächeln. Ich will das sie sich auf den Abend und besonders auf die Nacht freut. Ich will das ihr Verlangen nach mir wächst, so sehr das sie nur noch nach einem begehrt. Mich, ich will das sie mich nimmt. Ich will sie spüren, in mir, auf mir. Ganz tief. JA der Gedanke daran Xena so auf zu heizen, der macht mich selber heiss. Das Feuer was ich in Ihr enzünden wollte brennt schon lange in mir. Ich merke wie sich die Erregung in mir ausbreitet.  Den Göttern sei Dank werden wir am heutigen Tage noch abgelenkt, eine kleine Bande versperrt uns den Weg und der Kampf bewirkt das ich ein wenig Energie ablassen kann. Aber leider nur während des Kampfes. Danach ist mein Verlangen nach Xena noch grösser.
Als ich Ihr dann in die Augen schaue, ich erschrecke unbewusst. In ihren Augen ist ein Verlangen, dieses Verlangen. Ich schlucke, gehe dann auf Sie zu und höre mich flüstern:“ Küss mich Kriegerprinzessin!“ Sie schaut mich an. Ihr Verlangen lässt ihre Wangen glühen, ich spüre die Wolken aus Lust, welche Sie verströmt. Dann küsst sie mich, aber anders als vorhin, sie fordert, sie nimmt, ihre Hand auf meinem Hintern, wandert unter meinen Rock, wandert nach vorne. Ich spüre ihre Hand in meinem eigenen Feuchtgebiet, ich presse mich ihr entgegen. „Nimm mich, Xena. Bitte!“ Sie zieht mich nach unten, Ihre Finger spielen an meinem Kitzler, streicheln, massieren, necken, ich fange an mich winden. Ich beginne zu fliegen, dann spüre ich ihren Finger, nein ihre Finger in mir. Ich stöhne auf. Ein Blick in ihre Augen, ihre Energie, sie überträgt sich auf mich. Sie geniesst  gerade die Macht, die sie hat, die Macht über mich. Ihre Finger in mir treiben mich weiter, während ihr Daumen auf meinem Kitzler liegt, ihn massiert. Himmel bei allen Göttern, die Frau kennt meine Punkte besser als ich. Ich beginne zu zucken, ich spüre die Wellen in mir aufsteigen.“Lass es raus gabrielle, lass mich spüren wie es Dir gefällt.“ Kaum sind diese Worte gefallen, spüre ich wie Dämme brechen. Meine Lust sich nicht mehr zurückhalten lässt, ich spüre wie ich komme. Ich schreie die Lust aus mir heraus:“XEEEEEEEEEEEEEEEENNNNAAAAAAAAAA!!!!!!!!!“ Erschöpft sinke ich zurück, doch anstatt auf dem Boden, sinke ich in ihre Arme. Sie streicht mir über die Wange, schaut mich an, immer noch mit einer Erregung in den Augen, ich kann nicht anders, als mich zu erheben, auf meine Knie und höre mich sagen:“ Nun meine edle Kriegerprinzessin, lass mich Dir dieselbe Erlösung geben wie Du sie mir zu teil werden liessest. Dabei schubse ich sie sanft auf den Boden, meine  Hände , mein ganzer Körper wandern runter, ich setze mich auf ihre Kniee und langsam schiebe ich ihr Lederkleid nach oben und noch langsamer ihre Unterwäsche nach unten. Ich kann ihre Erregung riechen, schmecken ohne sie zu berühren. Ich schaue kurz zu Ihr hoch, dann ein Kuss , bevor meine Zunge langsam auf Erkundung geht. Ich berühre sanft mit meiner Zunge ihren Kitzler, sie stöhnt auf, darauf lasse ich meine Zunge weiter wandern tiefer, dringe leicht ein, stoppe dann wieder. Verwöhne Sie mit meiner Zunge. Spüre dann einen Griff in mein Haar, sie presst mein Gesicht in ihre Fotze, Ich komm nicht mehr weg von ihrem Kitzler. Der Griff wird kräftiger, ich versuche meine Finger in sie eindringen zu lassen, will mehr noch auslösen. Es gelingt mir. Meine Finger dringen in sie ein. Uh, feucht ist das nicht mehr, denke ich mir. Meine Finger  ficken Sie ich treibe Sie zu den Höhepunkten die ich selber vorhin erleben durfte.“Leck mich, gefälligst wieder Du…“ Sie schluckt den letzten Teil in einem Stöhnen runter. Meine Finger stossen ein paar mal kräftiger zu, so das sie sich aufbäumen muss. „Du Miststück, ich will deine Zunge spüren!“ Ich muss lächeln, mir gefällt diese Seite an ihr. Ich beginne Sie nur mit meiner Zunge weiter zu verwöhnen. Bis zum Aufschrei und dem Zusammensinken meiner Freundin. Sie löst den Griff, zieht mich zu sich hoch. „ich lieb Dich gabrielle.“ „Und ich liebe dich Xena.“ Immer schwerer fällt es mir sie beim Namen zu nennen.“ „Lass uns zum Fluss gehen,“ Sie grinst, „wir sollten uns ein wenig frisch machen bevor wir weiter reisen.“ „Ja Du hast recht.“ Wir gehen zum Fluss, ich beobachte sie einen Weile, dann gehe ich zu ihr, und geb ihr einen Kuss auf die Nase.“Danke!!!!“  Zu mehr bin ich nicht fähig, So reisen wir weiter bis Amphipolis. Gegen Abend erreichen wir Xena´s Heimatstadt.
Fortsetzung auf:
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 8 Ankunft in Amphipolis




Freitag, 16. September 2011

gabrielles Tagebücher


Am nächsten Morgen wache ich auf, ich hab schlecht geschlafen. Mich hin und her gewälzt. Ich werde immer nachdenklicher. Ich durfte durch die Zeit mit Xena eine Menge lernen. Ich lernte was ein selbstbestimmtes Leben ist. Ich lernte mich zu behaupten in einer Welt die hart und kalt ist. Und dennoch , ich will nicht immer stark sein. Ich will nicht immer die Kontrolle haben. Will mich dem Menschen den ich liebe so hingeben können. So ganz ohne Bedingungen, einfach nur ich selber sein können. Ich gehe nach dem Essen ein wenig spazieren, gehe zum Fluss wo ich Aphrodite gestern traf. „Na klasse, ich hab also doch die Orientierung verloren!“ „Soll ich dich zurück zum Lager führen`?“ Vor  mir erscheint aus seinem geliebten Blitz Ares. „Ares? Was willst Du von mir?“ „Ich? Wollen? Warum denken immer alle, das ich von jedem was will?“ „Weil Du Ares bist:“ „gabrielle, das ist nicht nett. Ich bin hier um Dir zu helfen. Und Du verspottest mich.“ „Wie könnte ich den Gott des Krieges verspotten? Es war nur eine Retourkutsche für das was Du im Lager mit mir gemacht hast.“ In diesem Augenblick sehe ich wieder dieses Funkeln. Für einen Moment bekomm ich Angst. Er geht auf mich zu, schaut mir in die Augen, bei Aphrodite, dieser Gott hat Ausstrahlung nicht nur als Gott, nein als MANN. Er schaut mir tief in die Augen und fragt dann ganz leise:“Würdest du Xena auch solche Antworten geben?“ Ich erschauere, mir wird kalt. Ich senke den Blick auf den Boden. „Ich weiss nicht mehr welche Antworten sie bekäme.“ Seine Hand greift zu meinem Kinn, er zwingt mich ihn anzusehen, IHM in die Augen zu sehen. „Doch das weisst Du liebe gabrielle. Wir beide wissen wo dein Platz ist was Du bist. Egal wieviel  Du kämpfst. Egal wie oft Du Stärke nach aussen zeigts. Solange Du nicht lernst deine Schwäche zu aktzeptieren, sie anzunehmen, solange wirst Du nie deinen Weg finden. gabrielle ich mag Dich sehr, aber lerne endlich Du selbst zu sein. Steh zu der Person die Du bist. Zu jeder Facette deines Seins.“ „Könntest Du eine sklavin aktzeptieren, würdest Du so mit Ihr reden, oder könntest Du sie gar lieben?“ „Vielleicht tue ich es ja?“ Er geht 3 Schritte zurück, lacht, schaut mich an und verschwindet im Blitz. Ich hab auf einmal Angst, echte Angst. Ich weiss nicht warum aber ich spüre in mir eine riesengrosse Angst aufsteigen. Ich sinke auf meine Kniee, Tränen beginnen zu laufen, tränen der Verzweiflung, Tränen der Hilflosigkeit. Ich versuche mich zu beruhigen, mich wieder zu fangen. Was wenn Xena nach mir sucht, wenn Sie mich hier als Häufchen Elend findet. Nein ich muss mich zusammenreissen, stark sein. Vielleicht, vielleicht verliebt sie sich dann ja mal in mich. Das ist meine Hoffnung, das ist alles was mir bleibt. Die Hoffnung, das sie irgendwann mich liebt. Irgendwann höre ich Rufe.“gabrielle, gabrielle wo steckst Du?“ Es ist Xena, ich trockne meine Tränen und gehe ihr ein Stück weit entgegen. „Xena, alles  in Ordnung? „ Ich versuche mit fester Stimme ihr entgegen zu treten. „Ausser das ich mir Sorgen um Dich gemacht habe ja!“ Sie drückt mich an sich und geniesse diese Berührung, ihre Nähe. Als sie die Umarmung löst, geht es mr wieder richtig gut. Ich grinse sie an, “Verzeih edle  Kriegerprinzessin, aber ich dachte ich kann auch mal ein wenig spazieren gehen ohne das sich die Herrin des Lagers Sorgen macht.“ Kaum hab ich die Worte gesagt, erlebe ich heute den zweiten Blitz. Diesmal nicht von Ares, nein diesmal trifft er mich. Kaum das ich die Worte ausgesprochen hab, fegt mich ein Blitz zu Boden. Ich halte meine Wange. Schaue nur  noch nach oben zu ihr. „War das notwendig, Xena?“ „Sag Du es mir, gabrielle.“ , ich schlucke. „Verzeih mir, ich wollte Dir keinen Kummer bereiten!“ Und noch mal erlebe ich einen Blitz, diesmal ist es Ares der erscheint. „Wolltest Du das nicht ? Was wolltest Du denn?“ „Zeit zum Nachdenken!“ Schreie ich Ihn an, ich rappel mich langsam wieder auf, gehe auf Ares zu, meine ganze Wut, meine Hiflosigkeit, all meine Emotionenm sie machen sich selbständig und ich fange an Ares an zu greifen. „DUUU weist genau was ich wollte,!“ Ich hole aus zum Sidekick. Er weicht aus, sein rechter Fuss fegt mein Standbein um, ich fall wieder auf den Boden, will wieder aufstehen, doch in dem Moment steht er über mir, „Bleib wo Du bist gabrielle!“ und wieder verschwindet er. Ich verstehe nichts mehr. Ich versuche ihn zu verstehen. „Was sollte das denn? Muss er sich immer einmischen?“ Xena setzt sich auf einen Felsen vor mir. „Das macht er nur wenn ihm etwas oder jemand wichtig ist.“ „Na dann kann er mich ja nicht meinen!“ „gabrielle, Du bist uns beiden wichtig.“ „Ach bin ich das? Wie sehr denn?“ Xena steht auf, geht auf mich zu, beugt sich zu mir runter, greift meine Hände, hilft mir beim aufstehen. Sie nimmt mich in die Arme, ihr Gesicht kommt mir immer näher, ich schaue in diese blauen Augen, die Augen in denen ich mich immer wieder und wieder verlieren kann.  Ihre Lippen berühren die meinen. Ich kann es nicht fasssen, sie küsst mich. Ihre Zunge geht spielerisch auf Erkundung, sie dringt in mich ein. Ich stöhne auf. Ihre Hand wandert in meinen Nacken, sie hält mich fest, ihr Kuss wird fordernder, stürmischer. Ihre Zunge dringt in mich ein, erkundet das neue Land. Ich versuche mich zu lösen, will nach Luft holen. Doch sie hält mich weiter fest. Fest in der Umarmung, fest in dem Kuss. Ein Griff in mein Haar nur kurz dann löst sie ihn wieder,  löst den Kuss,hält mich in den Armen und ihre Worte so geflüstert und doch klingen Sie wie Glockenhall. „Ich liebe Dich, gabrielle !“  „Oh, Xenaa, ich liebe Dich.“ Sie führt mich zurück zum Lager. „gabrielle, meinst Du nicht wir sollten endlich weiter reisen?  Meine Mutter wartet schon auf uns.“ Ich wäre aber lieber mit Dir alleine.“, sage ich und tanze um Xena herum.“Ach wärest Du? Und warum?“ Sie lehnt zurück und schaut mir zu wie ich um sie herum tanze. „Weil es mir mir soooooooooooooooooooooooooooo suuuuuuuuuuuuuuuuuuupeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeer guuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuut  geht. Das hätte Aphrodite nicht besser machen können.“ Wir reisen weiter, nach Amphipolis.
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gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 7 Die Reise geht weiter

Donnerstag, 25. August 2011

gabrielle´s Tagebücher Kapitel 5 Fallende Masken

gabrielle´s Tagebücher - Prolog und Kapitel 1 Gefürchtete Kriegerin

gabrielle´s Tagebuch -Kapitel 2 Eine Kriegerin beschützt mich

gabrielle´s Tagebuch - Kaptiel 3 Eine Reise in die Heimat
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 4 Die Macht der Gedanken




Xena und sitzen am Lagerfeuer, ich betrachte sie und denke dann immer wieder an die Worte Aphrodite´s. Und ja sie hat Recht, hab ich nicht selber zu Eli gesagt, das mein Weg, der an Xena´s Seite ist? Nachdenklich starre ich ins Feuer, ich weiss nicht wie lange, merke nur das Xena mich auf einmal anstupst. „Hey es wird spät wollen wir nicht langsam mal schlafen gehen?“ „Du hast Recht.“ Gedanklich überlege ich immer noch wie ich die Kurve zu Akimi bekomme. Ich will einfach wissen, ob es wirklich eine Zukunft für uns beide geben könnte. „Duhuu, Xena erinnerst Du dich eigentlich noch daran wie wir uns kennen gelernt haben?“ „Ja, klar. Draco´s Männer wollten dich und die Frauen deines Dorfes verkaufen, bis Ihnen da was dazwischen kam.“ „Ja, Du!“ , ich muss grinsen. „Du, sag mal, was wäre vor dem Vorfall mit dem Baby in dem Dorf eigentlich passiert?“ „Sehr wahrscheinlich hätte ich Draco´s Männer  verjagt und Dich und die anderen Frauen in Besitz genommen und… Warum fragst Du?“ „Ooch nur so!“ „gabrielle, Du fragst nie NUR SO irgend etwas. Worauf willst Du raus? „Xena, hast Du schon mal sklavinnen besessen?“, jetzt fass ich allen Mut und frag einfach die Dinge die mir wichtig sind. „Ja gabrielle, das hab ich.!“ Sie wird wieder so einsilbig, Und… und was denkst Du über solche Menschen? Sind es Menschen die Du respektieren kannst, denkst Du das es liebenswerte Menschen sind?“ „gabrielle, es sind Menschen, und ja sie sind es liebenswert, aber es sind Menschen.Und da gibt es gute und schlechte. ‚“ „und könntest Du einen solchen Menschen lieben, Xena?“ Ich stelle die Frage ganz behutsam, betone jedes Wort ich will wissen wie sie darüber denkt. „Ja, könnte ich. Dennoch heute würde ich diesem, Menschen seine Freiheit schenken.“  „und wenn dieser Mensch seine Freiheit  dadurch gefunden, hat sich Dir unter zu ordnen?“ Du würdest Ihm immer noch die Freiheit schenken?“  „gabrielle, was ist los? Warum stellst Du all diese Fragen?“ „Ich versuche nur Dich zu verstehen!“ Nach all der Zeit verstehe ich immer noch so wenig davon wie Du denkst,fühlst und handelst. Ich weiss zum Beispiel nicht mal wie Du zu den speziellen Vorlieben der Amazonen stehst. Du weisst schon was ich miene.“ Ich räuspere mich vor Verlegenheit. „Du meinst dazu das sie Frauen im Regelfall attraktiver finden als Männer? *Ich nicke nur. „Was soll ich dazu sagen. Es ist ihr Geschmack, und bei der richtigen Frau könnte ich auch noch mal schwach werden.“ Sie lächelt. Das erste Mal an diesem Abend aber sie lächelt mich an. „So geht es mir auch, Xena. Liebe braucht kein Geschlecht, man liebt den man liebt. Das sagt zumindest Aphrodite,“ „Ah hast Du mal wieder einen Plausch mit Ihr gehabt? „Ja, so wie Du ihn so oft mit Ares hast.“ In mir kocht wieder diese Eifersucht hoch.  Ich hab mitunter echt das Gefühl du magst diesen Kerl immer noch. – „Das tu ich auch gabrielle. Das tu ich auch. Lass uns schlafen gehen!“ Wieder dieser Ton, sie wartet nicht ab ob ich noch was sagen will, nein sie wirft mir die Decken rüber als, wäre es selbstverständlich das ich das Lager bereite, während sie noch mal in den Büschen verschwindet. „Ja, H…. !“ Ich beisse mir auf die Zunge, ich kann diese Worte einfach nicht aussprechen. Ich bereite stattedessen das Lager für uns beide und kuschel  mich schon mal in Mantel. Als Xena wieder kommt legt sie sich neben mich, deckt sich zu, dreht sich zu mir und sagt:“Schlaf gut gabrielle.“ Ich lege meinen Kopf auf ihren Brustkorb und beginne einzuschlafen.
Fortsetzung:

gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 6 Ein Alptraum beginnt





Mittwoch, 17. August 2011

gabrielle´s Tagebuch -- Kapitel 4 Die Macht der Gedanken


Abends am Lagerfeuer räumte ich das Geschirr zum Fluss, ich suchte Beschäftigung. Wollte mich ablenken von meinen Gedanken. „Eine Prinzessin , ich bin eine Amazone. Ich soll den Stamm später führen. Ich darf mein Leben nicht so wegwerfen!“ „Wer spricht denn von wegwerfen, Du liebst Xena einfach.“ Und schon stand sie mal wieder vor mir. Aphrodite! „Erschreck mich nicht immer so! Und wovon im Namen von … ja von Dir redest Du eigentlich?“ „Hey liebes, vergisst Du nicht was? Ich bin die Göttin der Liebe. Und das Du Xena liebt weiss jeder im Olymp. Gut die meissten sehen nicht wie tief es geht. Aber sie wissen es alle. Sogar Ares!“ „Waaaaaaaaaaaaaas!!!!! Woher weiss der das denn?“ Sie lacht. "gabrielle, Ares weiss alles, der hat sogar begriffen wie tief dein Gefühl geht. Er sieht was ich sehe.“ „Und was, was siehst Du?“ Ich bin verunsichert, gerade Ares, der mich so angefahren hat, will wissen was in mir vorgeht. „Liebste gabrielle, ich sehe eine Amazone, die freiwillig auf ihren Thron als Prinzessin verzichtet hat. Nur um in der Nähe von der Frau zu sein, welche sie mehr liebt als ihr eigenes Leben. Du bist schon lange die sklavin deiner Liebe zu Ihr, liebste gabrielle. Warum sagst Du es nicht einfach zu ihr? Warum gestehst Du es Dir und Ihr nicht ein?“ „Weil wir von Xena reden? Hast Du schon mal erlebt das sie einen Menschen wirklich liebt? Das sie ihn annehmen kann?“ „Ja, das habe ich.“ Ich stehe wie unter Schock, ich schaue Aphrodite an, wiedermal ein Hauch von nichts. Dieser rosa Fummel ist dennoch zu viel. Ich bekomm jedes Mal die Krise, wenn ich es sehe. Aber Aphrodite und ich sind gute Freunde geworden. Seit, seit der Sache mit der Schriftrolle. Dennoch jetzt hat mich Ihr Tiefgang verblüfft. „Wie jetzt? Es gab eine Liebe in ihrem Leben?“  „Ja Borias!“ „Das weiss ich doch. „Ich meine nicht nur Borias, es gab auch mal eine Frau in ihrem Leben. Frag Xena mal nach Akemi, vielleicht erzählt sie Dir von Ihr.“ Xena, eine Frau lieben, das kann ich mir schon seit den Amazonen vorstellen. Aber kann sie auch, eine, ich meine einen Menschen lieben der so fühlt wie ich? Sie sagt immer das in ihrer Familie, jeder sein Schicksal selber bestimmt. Gebe ich genau das nicht auf, wenn…?“  „Wenn Du sie Herrin nennst und alle Konsequenzen aktzeptierst, das sie die Herrin und Du die sklavin bist?“ Aphrodite beendet den Satz den ich nie hätte aussprechen können. Ich nicke nur. „Du Dummerchen, warum bist Du bereit die Konsequenzen zu aktzeptieren?“ Sie geht auf mich zu legt ihren Finger auf mein Kinn und schaut mir in die Augen. „Weil ich sie Sie liebe, sie ist mein Leben. Ohne Sie hätte ich schon lange den Halt verloren.“ Ich schlucke. „Und wer ist von zu Hause abgehauen um Ihr zu folgen, wer ging bewusst den ersten Schritt, und bestimmt sein Leben selber?“ „Ich!  Solange sie von dem einen nichts weiss, ich!“  Aphrodite lacht, sie lacht dieses glockenhelle Lachen. „Du Dummerchen, meinst Du sie merkt nicht, das deine Gedanken abschweifen?“ „Du hast Recht, ihr Gespür für sowas ist zu gut, viel zu gut. Es ist nun besser ich mach den Abwasch, ansonsten wundert Sie sich wirklich.“ „Nicht nötig, der Abwasch hat sich selbst erledigt.“ „Danke, Aphrodite, Danke das Du eine Freundin bist.“ Ich drücke die Göttin, die einzige die ich bisher überhaupt berührt hab, wenn ich ehrlich bin.
Fortsetzung :

gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 5 Fallende Masken

Montag, 25. Juli 2011

gabrielle´s Tagebuch


Wir reisen Richtung Amphipolis. Xena ist nervös, das spüre ich. Ich frage mich warum. „Xena , alles ist Ordnung bei Dir?- Du wirkst irgenwie nervös!“ „Es ist alles in Ordnung gabrielle.“ Ich höre die Worte aber ich glaube Sie nicht, ihre Gedanken sind eindeutig woanders. ! Xena, du merkst nicht mal das ich Dir diese Geschichte schon 2 mal erzählt habe. Also was ist los?“ Was dann passiert ist so schnell geschehen, ich spüre nur wie ein Pfeil auf mich zurast und weiche instinktiv aus, eine Hand fängt den Pfeil und schleudert ihn zurück, ich stehe da wie unter Schock. Eine Horde maskierte Diebe überfällt uns. Immer wieder schau ich beim Kämpfen kurz zu Xena, sie hat alles unter Kontrolle. Aber ich schlage mich auch nicht schlecht, Ephiny´s Training hat mir geholfen, ich weiss wie eine Amazonenprinzessin sich zu wehren hat. Und ich wehre mich. Nach dem Kampf ziehe ich mich an den Fluss zurück. Zuviel passiert in letzter Zeit, ich frage mich ob das unser Leben ist. Unser? Nein es ist Ihr Leben. Sie lebt um zu sühnen.  Nach einiger Zeit gehe ich zurück, sie hat das Lager aufgeschlagen und ich sehe wie Sie in Gedanken spricht:“ Ares, hör auf damit, es ist vorbei. Deine Methode ist falsch.“ Ich sehe wie der Gott des Krieges aus dem Nichts erscheint, seine Hände um Xena´s Schultern legt und ich merke wie Eifersucht in mir aufsteigt. Er soll sie nicht berühren, soll er sich ne andere Kriegsbraut suchen, aber nicht Xena.  Ich betrete lauten Schrittes  das Lager. Ich lächel Xena an und sag.“ Danke das wir hier Rast machen. Und was will DER schon wieder hier?“ Dabei deute ich wie beiläufig auf Ares.  Was dann passierte, kam über mich eh ich reagieren konnte. Ich spürte einen Schmerz, verlor den Halt und fand mich am Boden wieder, über mir der Gott des Krieges, in seinem Gesicht war ein Lächeln, eines dieser Art wie ich es bei Männern immer schon geliebt hatte. Aber in diesem Moment machte es mir einfach nur Angst, ich spürte so etwas wie …. Ja wie Demut. Er war der Gott des Krieges, wir waren im Lager einer Kriegerprinzessin, einem Lager das IHM geweiht war. Er war der Herr des Lagers. Ich versuchte in seinen Augen zu lesen, suchte das Funkeln, das er immer hatte wenn Xena ihn herausforderte. Aber alles was ich fand, war Härte, war Wut. Ich schluckte, mir fehlten die Worte. In Erwartung von was auch immer, blieb ich am Boden und senkte den Kopf. Als es geschah, ER stand auf und ging, Er ging zurück zu Xena und sagte leise zu etwas zu ihr:“ Vielleicht ist meine Methode falsch, aber sie bringt den Menschen wenigstens Respekt und Demut bei. Und wenn Du recht hast sollte sie gerade letztere schnell lernen!“ Dann verschwand er wieder in seinen Blitzen. „Ob ich es je lerne, ihn mal nicht zu provozieren?“, ich sprech die Worte leise zu mir selber. Aber ich mach die Rechnung mal wieder ohne Xena´s  Supergehör. „Warum willst Du es denn lernen, gabrielle?“ „Weil ich denke, es würde einiges einfacher machen, und außerdem war es unhöflich wie ich mich verhalten habe. Er ist immerhin ein Gott.“ „Ares ist vor allem ein Mann, und den reizen Provokationen in Maßen schon. Das Problem ist es als Frau herauszufinden wie sehr man ihn reizen darf.“ „Du darfst ihn auf alle Fälle mehr provozieren als ich!“ Sie lacht. „ja, dafür kenn ich Ihn auch wesentlich länger als Du.“

Wir verbrachten den Tag im Lager, ich ging spazieren, versuchte zu begreifen, ich spürte die Veränderungen seit ich eine Amazonenprinzessin war. Ich hatte dort eine Menge gelernt. Und vor allem bei den Reisen mit Xena. Ich war verwirrt, Epheny hatte mir erklärt, das Liebe nicht reglementiert. Man liebt den Menschen den man liebt. Egal was oder wer er ist. Ich versuchte es zu verstehen. Ich verstand damals ihre Worte nicht so sehr wie heute. Doch ich wollte das Ergebnis nicht verstehen. Denn das was ich fühlte ging über das Gefühö der Liebe hinaus, ich fühlte etwas , das war tausendfach intensiver als die Liebe welche ich für Perdicas empfunden hab. Mit Perdicas wollte ich leben. Aber Ihr wollte ich mich hingeben. Ganz und gar aufgehen in unserer Beziehung. Für Sie da sein, Sie begleiten auf dem Weg, egal wo er uns hinführen würde. Diese Liebe die ich fühlte es war die Hingabe…
Ich schütteltet mich, schalt mich selbst eine Närrin, seit unsrem Abenteuer mit Ares, wo er sich als Xena´s Vater ausgab, wusste ich das es nicht richtig ist diese Gefühle zu haben. Vielleicht könnte sie mich aber dennoch lieben? Vielleicht als ihre Partnerin?  „Du Närrin, Xena lässt niemanden so nah an sich ran, das er sie lieben könnte!“, schalt ich mich leise selber.

Dienstag, 3. Mai 2011

gabrielles, Tagebuch

gabrielle´s Tagebücher - Prolog und Kapitel 1 Gefürchtete Kriegerin



Kapitel 2 Eine Kriegerin beschützt mich

Am nächsten Tag wache ich, ich weiss nicht wie lange ich geschlafen habe. Ich wache auf und rieche frisches Frühstück. Ich schau mich um, „guten Morgen gabrielle! Hast Du gut geschlafen Du Langschläferin?“ Sie lächelt, ja wirklich diese Frau die sonst immer so ernst ist, sie lächelt mich an. Ihre blauen Augen strahlen, Oh Ihr Götter, was muss ich tun um dieses Lächeln immer sehen zu dürfen? Ich würde alles dafür tun. „Danke, Xena es geht mir gut. Ich habe prächtig geschlafen und ich habe einen Bärenhunger. ------- Autsch. Hey ich hab Hunger!!!!!“ „Ich weiss gabrielle, aber wir essen erst wenn unser Gast endlich ans Lager tritt. Komm endlich her, ARES!“ Wieder spricht sie dieses Namen aus, wieder mit einem Tonfall der mich erschauern lässt. Und wieder seh ich ihn, ein Bild von einem Mann, einfach göttlich. Er lacht,:“ Xena, wie machst Du das nur? Andere bemerken mich nicht mal wenn ich sie tagelang beobachte.?“ „Hallo Ares!“ Nun da die beiden doch anfangen zu reden, versuch ich wenigstens mal an was essbares ran zu kommen. Kaum versuch ich mir etwas Rührei aus der Pfanne zu stibitzen, da trifft es mich wie ein Schlag. Ich falle zu Boden, bin benommen von dem was mich erwischt hat. Dann höre ich auch schon seine Stimme: „ Hatte Xena nicht gesagt WIR essen zusammen, gabrielle?“ Seine Frage wirkte eher als Feststellung denn als Frage. Ich hab keine Lust mich mit dem Kriegsgott zu unterhalten, nicht in dem Ton. „Ja, hat sie, und es ist IHR Lager nicht deines!“ „Meinst Du echt der Kriegsgott fragt wem das Lager gehört , das er betritt?“ – Etrwas zwingt mich auf den Boden. „Ares hör auf, sie wird das Lagerleben noch lernen, aber ich zeige es Ihr auf MEINE Art.“ Xenas Stimme hat wieder den Klang, wieder dieses, totale Kontrolle. – „Dann mach es ansonsten wird sie es auf meine Art lernen!“ und Ares verschwindet in seinem Blitz. „ Oh man, der nervt. Wozu braucht man einen Kriegsgott eigentlich?“ „Damit Du Dich unter Kontrolle. Der Kriegsgott kontrolliert unter anderem Aggressionen gabrielle.“ „Daran erinner ich dich in der nächsten Schlacht.“ Ich muss selber im nächsten Moment grinsen, und will wieder in die Pfanne mit dem Rührei greifen--------- Wooooom. Ich hab die Hand nicht mal kommen sehen, so schnell sass die Ohrfeige. Ich schlucke. „Aua!“ Reibe meine Wange. „Menno ich hab Hunger!!!!“ „Gegessen wird wenn der Hauptmann es sagt. Nicht vorher!“ „Jawohl, Herrin!“ Ich kann mir diesen Spott diesmal nicht verkneifen und wieder, „AUAAAAAAA!!! Menno, Ares macht seinen Job gerade bescheiden, Du hast deine Aggressionen ja überhaupt nicht unter Kontrolle. „Oh doch liebe gabrielle, weit aus besser als Du ahnst, nenn mich nie wieder Herrin, es sei denn Du meinst es wirklich so, und bist bereit mit dem Konsequenzen zu leben.“ Ich schlucke und nicke stumm.

Fortsetzung :

gabrielle´s Tagebuch - Kaptiel 3 Eine Reise in die Heimat

Montag, 7. März 2011

Gabrielle´s Tagebuch

Hallo,

ja Xena lässt mich mal wieder nicht los. Daher hier meine erste Geschichte aus Worten. Ich hoffe sie gefällt Euch.

Disclaimer: Alle öffentlich erkennbaren Charakteren, Settings, etc. gehören den entsprechenden Besitzern. Die Original-Charakteren und Plots gehören dem Autor. Der Autor ist nicht mit den Besitzern, ErschafferInnen oder Produzenten irgendeiner Medien Franchise assoziiert.Es wird kein Geld mit diesen Arbeiten gemacht.Es sindk eine Copyright-Verletzungen beabsichtigt.

Gabrielle´s Tagebuch

Einführung

Manche nennen mich die streitbare Bardin aus Poteideia. Manche nennen mich Amazonenkönigin. Einige nennen mich Freundin. Ich bin bekannt als die Freundin von Xena, der Frau welche die Götterdämmerung auslöste. Viele Gerüchte ranken sich um Xena, mich und Ares. Dieses hier wird mein Vermächtnis, mein Tagebuch. Hier wird die Welt erfahren was wirklich passierte. Damals in Poteideia und auf unseren Reisen. Lauscht und seid gespannt.

Kapitel 1 Gefürchtete Kriegerin

Es war im Sommer meiner Volljährigkeit. Der Kriegsfürst Draco belagerte Poteideia. Mein Verlobter Perdicas hatte eine Flucht für uns Frauen organisiert. Leider war sein Talent zur Flucht nicht sehr glücklich, wir liefen Draco´s Männern direkt in die Hände. Wir sollten versklavt werden und auf irgendeinem Markt verkauft werden. Da tauchte sie auf. Gross, dunkelhaarig, wunderschön, ihre stahlblauen Augen liessen keinen Zweifel zu. Sie wollte uns befreien. Doch diese Trottel von Draco´s Armee dachten nur an noch eine weitere Sklavin. Weit gefehlt. Sie befreite uns und brachte uns sicher ins Dorf zurück. Sicher? Toll, ich wollte die Welt erleben, ich wollte wissen wie es da draussen war.. So dachte ich. Genau einen Abend. Eine Stunde, die Stunde die ich einsam, frierend und ängstlich im Wald sass, ihr Feuer beobachtete. Etwas zog mich in ihre Nähe. Ich fror. Ich wollte nur noch an das warme Feuer. Irgendwann nahm ich allen Mut zusammen, schlich zum Feuer. Ich hatte erwartet, das sie schimfen würde. Nun das tat sie ja auch. Ein bischen zumindest. Aber alle was ich mir sonst ausmalte all, das schreckliche blieb aus. Im Gegenteil, ich bekam eine Decke damit ich nicht fror.

So begann unsere Reise. Nach unserem ersten Zusammentreffen mit Ares, veränderte sich Xena. Ihre Art wurde bestimmender und ja, ich kam mir teilweise wie ein kleines Kind vor. Fehlte nur noch das sie mich übers Knie legte. Ich muss immer noch lächeln wenn ich daran denke ich hätte damals schon nichts dagegen gehabt. Lieber Sitzbeschwerden als sie wütend zu machen. Nur heute weiss ich was das bedeutet damals, war es nur die Hoffnung sie damit zu beruhigen.
Ich weiss es noch als wenn es gestern war. Wir hatten gerade das erste Abenteuer mit Ares erlebt, Wir saßen am Lagerfeuer, als Xena meinte:“ Tu das nie wieder, verstanden!“ Ich:“ Was meinst Du Xena?“ „Wenn ich Dir sage, renn, dann tu das auch, verstanden!“ In ihrer Stimme schwang ein seltsamer Unterton mit. Ein Unterton der mich begreifen liess warum ihre Armee ihr gehorcht hatte. Sie liess keinen Widerspruch zu. Und dennoch ich konnte es mir mit einem Grinsen nicht verkneifen zu sagen: „Wieso was willst Du dann machen.? Mich wie ein kleines Kind übers Knie legen?“ Kaum hatte ich diese unüberlegten Worte gesagt, merkte ich wie mein Kopf rot anlief. Ich war so froh an ihrer Seite sein zu dürfen und was machte ich? Ich provozierte sie auch noch. Ihre Antwort allerdings, lies ,mir das Blut im Kopf noch mehr ansteigen. „Wenn Du es verdienst, vielleicht. Würde bestimmt ne Menge Diskussionen ersparen!“ „Das traust Du Dich nicht.Nicht hier im Wald wo man dich dabei beobachten könnte.“ „Gabrielle provoziere mich nicht, oder verkauf dich doch noch auf dem Sklavenmarkt in Amphipolis so wie Draco´s Männer das vorhatten“ Ihre Stimme hatte wieder diesen Unterton. Ich stand auf und ging zu ihr rüber. „Schau, Xena ich bin weder deine Sklavin noch dein Kind. Lass uns also gleichberechtig weiter machen und gewöhn Dir diese Machtspiele gar nicht erst an. Ich bin nicht deine Armee!“ – Ich spürte Ihre Griff in mein Haar sie zog mein Gesicht nach hinten, zwang mich ihr in die Augen zu sehen. „ Wenn Du bei mir bleiben willst, dann tust Du was ich sage… Andernfalls….“ Sie machte eine Pause.“ Andernfalls was HERRIN ?“ Ich versuchte das Wort Herrin mit Sarkasmus auszusprechen, Sarkasmus den ich gerade überhaupt nicht empfand. Xena machte mir Angst. Sie kontrollierte die Situation, sie wollte mich kontrollieren. „Andernfalls wirst Du mit den Konsequenzen leben müssen!“ Auch sie kämpfte mit sich, Ihre Gesichtsmuskeln arbeiteten Ihre Augen glühten. Ich hatte das Gefühl als wenn etwas in ihr sich den Weg nach draussen suchte. Etwas was sie nicht zulassen wollte. Ich legte meine Hand auf die ihre welche noch immer meine Haare festhielt und legte mein Gesicht in ihre Hand. Ich zitterte, nicht weil mir kalt war, nein mir war eher heiss. Ich war aufgeregt, ich spürte etwas, ich spürte die Macht einer Frau, ich spürte das es sich gut anfühlte das es sich richtig anfühlte. Und dennoch ich hatte Angst. „Ich bin bereit jede Konsequenz zu ertragen solange ich an deiner Seite bleiben darf.“ , flüsterte ich mehr als das ich diese Worte sprach.

Die Reise mit Hecules und Iolaus


Am nächsten Tag wollte ich gar nicht aufstehen, ich war unsicher. Hatte sie verstanden was ich wirklich sagen wollte? Ich hatte Angst. Angst davor das sie mich wegschicken würde. Irgendwann weckte Sie mich dann auf, als ich mich umsah versuchte sie einem das Leben zu retten. Er hatte einen Dolch im Hals und sie versuchte ihn zu retten. Wir brachten ihn in eine Herberge. Sie erzählte mir das man Prometheus gefangen genommen hätte. „Dann gehen wir Ihn eben befreien!“ „Das ist nicht so einfach!“ „Na und ?“ Wie immer schüttelte sie nur den Kopf und wir gingen mit Argo zum Orakel. Endlich lernte ich mit Hercules und Iolaus 2 Menschen aus Xena´s Vergangenheit kennen. Na gut Hercules als Menschen zu verstehen ist vielleicht etwas ungewohnt. Aber genau das ist er . Menschlich, er ist voller Wärme. Und die Blicke die er Xena zuwirft sie treffen wie ein Stich ins Herz. Da ist es gut das Iolaus da ist. Ich hab dadurch wen zum reden, ich kann mich ablenken. Und dennoch meine Gedanken sie sind bei Xena. Ich bin froh wenn wir 2 wieder alleine sind. Wenn ich sie wieder für mich habe. Ich weiss nicht ob sie es verstehen wird- Oder die Welt um uns herum. Aber das ist unwichtig, solange ich in ihrer Nähe sein darf.
Iolaus und Hercules haben uns heute verlassen und nun sitzen wir hier beim Abendbrot und sie fragt mich warum ich ihr nicht vertraue. Ich bin sprachlos. Ich traue ihr. Ich vertraue ihr. „Xena ich vertraue Dir. Ich würde Dir mein Leben geben wenn…“ „Warum sagtest Du mir dann nichts davon das Iolaus so schwer verwundet war?“ „Bitte verstehe doch, ich musste es Ihm versprechen!“ Ihre Augen sie sind so voller Schmerz, so voller Enttäuschung. „Es tut mir leid, Xena!“ Ich gehe zu Ihr hin und lege meinen Kopf auf Ihren Schoß. „ Ich wollte Dir nicht weh tun und wenn ich es wieder gut machen kann, dann sag mir wie.“ Sie schüttelt den Kopf und steht auf. „Weisst Du gabrielle ich habe gerade eine Mordswut auf Dich. Ich bin echt enttäuscht. Wenn Du einer meiner Soldaten wärest, ich würde ….“ Sie steht auf und geht weg. Ich sitze hier und starre ihr hinter her. Meine Gedanken schreien unhörbar raus, „Warum tust es denn nicht!“ Doch anstatt es Ihr hinterher zu schreien, sitze ich hier und schreibe meine Gedanken auf. Sie ist noch nicht wieder , ich warte schon seit mindestens einer Stunde auf sie. Ich bin erschöpft. Ich werde mich hinlegen und versuchen zu schlafen.

Fortsetzung :

gabrielle´s Tagebuch -Kapitel 2 Eine Kriegerin beschützt mich