Samstag, 21. Juli 2012

Bravestarr- Die Legende von New Texas- Kapitel 14 Ein Ende naht








J.B. McBride saß gerade vor ihren Akten, als Vipra in ihr Amtszimmer kam. Sie wirkte sehr aufgeregt.
„Vipra ist alles ok?“
Mit diesen Worten stand J.B auf und ging rüber zu Vipra. Sie hatte Tex versprochen für Vipra eine Freundin zu sein, und sie wollte das Versprechen halten. Denn den Tex Hex den sie kennen gelernt hatte, den mochte sie. Und Vipra´s Loyalität gegen über ihrem Freund imponierte ihr.
Vipra schüttelte den Kopf.
„Es ist Tex, er will gegen Stampede vorgehen.“
Vipra fiel in J.B`s Arme und began zu weinen.
„Er kann den Kampf nicht gewinnen. Dazu ist Stampede fiel zu mächtig. Selbst wenn sich seine Magie verselbständigt hat. Er ist alleine nicht stark genug. Und er hat der gesamten Gang gesagt sie dürfe ihm nicht helfen. Er hat alle aus dem Hexagon fortgejagt. Und heute hat er mich auch fortgeschickt. Ich solle zu Dir und BraveStarr gehen.“
J.B. reicht Vipra ein Taschentuch.
„Hey nun beruhige Dich erstmal. Dein Freund ist nicht alleine. Er hat Hilfe. BraveStarr, Thirty-Thrity und Schaman werden ihm, helfen.“
„Wirklich?“
Zwei verweinte Augen blicken hoch zu J.B.
„Ja, wirklich.“
J.B. musste lachen. Vipra war in ihrer Sorge um ihren Freund einfach süss.
„Und für Euch hab ich auch ne Überraschung.“
Mit diesen Worten legte sie Vipra die Generalamnestie für sie vor.
„Ist das schon amtlich?“
„Ja, da ich die einzige bin, die es unterschreiben und siegeln muss, ja.“
„Na das wird ne Menge Aufruhr geben!“
„Ich denk gerade an meinen Vater, der schmeisst mich achtkantig raus. Erst recht wenn er erfährt, daß das Verfahren gegen Tex neu aufgerollt wird, da entlastende Beweise zu Tage getreten sind.“
„Dann kannst Du ja später ins Hexagon mit einziehen. Wenn noch etwas stehen bleiben sollte.“
Die letzten Worte waren sehr leise gesprochen, dennoch hatte J.B. sie gehört.
„Hey unsere Männer werden schon überleben. Mach Dir da mal keinen Kopf. Was hälst Du davon wenn wir bei Handlebarr etwas essen.“
„Au ja, ich hab heute noch nichts gegessen.“
„Das geht gar nicht es ist schon Mittag, und daher ordne ich hiermit richterlich an, das wir beide nun etwas essen gehen.“, feixte J.B. und nahm Vipra in den Arm.

In der gleichen Zeit vorm Hexagon
BraveStarr, Thirty-Thirty und ich standen vor dem Hexagon, die Haustür stand offen.
„Wir sollten reingehen. Ich mach mir Sorgen um Tex.“
„Warte mein Sohn, wenn wir jetzt  reingehen bevor Tex den Kampf begonnen hat, wird Stampede uns spüren und die Dimension wechseln.“
„Warum pusten wir Ihn nicht gleich in eine andere Dimension!“
Thirty-Thirty war wieder mal ganz in Kampflaune.
„Weil er zwischen den Dimensionen leben und hin und her springen kann. Wir müssen das Dimensionsportal für Ihn verschliessen.“
„Und welche Aufgabe hab ich dabei, ich kann doch nicht zaubern?“
Nein aber Du bist der einzige der Stampede soweit ablenken kann, das wir die Zeit haben den Zauber zu wirken.“
„Also spiel ich das Opfer, na vielen Dank!“, über sein Gesicht ging das typische Grinsen.
„Aber jetzt müssen wir schnell rein, die Schlacht hat begonnen.“
Ich teleportierte uns direkt in Stampede´s  Höhle. Wo sich uns ein grauenhafter Anblick bietet. Ein blutverschmierter Tex Hex liegt am Boden. Sofort fingen Thirty-Thirty und Sarah Jane an das Feuer auf sich zu ziehen. Tex und ich beginnen unseren Zauber zu weben, leise kaum spürbar. Erst als Bravestarr soweit ist, seine Tiergeister antreten, ruft Tex dann:
„JETZT,Bravestarr pack Ihn!“
Bei diesen Worten öffnete Tex den Dimensionsspalt und in diesem Moment greift sich BraveStarr den Kopf von Stampede und schleuderte ihn quer durch den Dimensionspalt. Schnell verschliesse ich den Spalt und die Tiergeister helfen mir dabei ihn zu versiegeln.
„Was ist mit Tex? Ist er…?“
„Nein, aber Doc Clayton muss ihn sich dennoch ansehen. Er hat eine Menge Blut verloren und seine Magie ist im Moment auch sehr schwach.“
„Ok, ich bring ihn schnell zum Doc.“
„Nein Partner lass mich das machen.“
Bei diesen Worten verwandelt sich Thirty-Thirty in seine Pferdeform und ich lege ihm den ohnmächtigen Tex auf den Rücken.
„Du Partner solltest schnell zu deiner Frau gehen, die macht sich bestimmt Sorgen.“
„Danke  Big Partner!“
„Ich werde nachher in die Stadt kommen. Bis später, mein Sohn!“



 

Freitag, 6. Juli 2012

Bravestarr- Die Legende von New Texas- Ein neuer Anfang


Kapitel 4 Sich gemeinsam finden
Kapitel 5 Der Spiegel 
Kapitel 6 Unsicherheiten
Kapitel 7 Gefangen im eigenen Leben
Kapitel 8 Neue Perspektiven
Kapitel 9 Männergespräche 
Kapitel 10 Alpträume 
Kapitel 11  Geklärte Fronten


Kapitel  12 Ein neuer Anfang

„Schaman, was hab ich nur getan?“
„Das was notwendig war, mein Sohn, das was Du immer tust. Das richtige egal wie sehr es Dir weh tut!“
„Es fühlt sich so falsch an. Es fühlt sich so menschenverachtend an. Sie ist doch kein kleines Kind mehr.“
„Nein, sie ist eine erwachsende Frau und Du ein erwachsener Mann, ihr beide habt Euch oben am Sombrero Rock etwas versprochen. Sie bat Dich darum ihr bei der Einhaltung zu helfen, oder?
„Ja, das tat sie, aber sie meinte bestimmt nicht so.“
„Kannst Du etwa ihre Gedanken lesen?“
„Nein dachte immer das wäre deine Spezialität.“
„Dann geh zu ihr. Nimm sie in den Arm und warte ab.“
(Ich verlasse diesen Ort, ich denke die beiden müssen sich nun zusammenraufen und da stört wirklich jeder Dritte *grins * )

Bravestarr geht noch mal kurz ins Bad, kaltes Wasser benetzt sein Gesicht, ein verzweifelter Blick in den Spiegel. Er betrat den Zellentrakt, sein Schritt war fest. Wie immer wenn er unsicher war versuchte durch ein sicheres Auftreten zu überzeugen. Er trat vor die Zelle in der seine Verlobte saß. Die Frau die er über alles liebte. Die Frau die er selbst hier eingesperrt hatte. Die Frau der er vor ein paar Minuten Gewalt angetan. Er sah zu ihr rüber, sie saß auf der Pritsche und schaute einfach nur gegen die Wand.

"Menno, der Mann hat ne Handschrift, waren das nun Bärenkräfte?ich will ihn nicht verlieren. Ich liebe ihn. Aber was soll ich machen. Die Sorgen mach ich mir nun mal. Und wenn ich alles mitbekomme und dabei bin, dann kann ich wenigstens etwas tun. Und ich bin schon gross ich kann schon auf mich aufpassen. Oh, man jetzt weiss ich was es ist. J.B. Du dumme Nuss. Wenn du dabei bist. Er hat Angst das er es nicht schafft mich zu beschützen und die Situation zu klären. Deswegen will er dich aus dem Gefahrenbereich haben. Und Du dumme Nuss hattest ihm genau das versprochen. Du wolltest dich nicht mehr einmischen."

"Hallo Liebling, ...."
Bravestarr schliesst die Zellentür auf und geht zur ihr in die Zelle. Er kniet sich vor sie hin, und als sie sich zu ihm dreht nimmt er ihre Hand und schaut in ihre traurigen Augen.
„Liebling, was hier eben passiert ist. Es, es tut mir leid, es war falsch was ich getan habe.“
J.B. schaut ihn stumm an und legt ihren Finger auf seine Lippen.
„Darf ich Dir was sagen? Bevor Du Dich bei mir entschuldigst für etwas worum ich Dich sogar gebeten habe, muss ich Dich um Verzeihung bitten. Ich kann nur vermuten wie sehr Du unter Stress stehst wenn es brenzlig wird. Und ich kann vielleicht nicht mal erahnen wie sehr es Dich zerreisst deine Pflicht zu tun und mich dann auch noch beschützen zu wollen. Liebling ich hab Dir am Sombrero Rock etwas versprochen. Ich versprach Dir mich aus deiner Arbeit raus zuhalten, damit der Druck weniger wird. Was Du getan hast, war richtig. Es tut mir leid, das ich mein Wort nicht gehalten habe.“

Während dieser Worte laufen die Tränen in Sturzbächen über J.B. Wangen, sie ignoriert sie und einfach. Sie muss sich das alles einfach von der Seele reden. Vielleicht haben sie beide dann eine Chance.

„Bravestarr, ich weiss ich habe Dich enttäuscht, und ich habe das was Du getan hast verdient.“
Sie schluckt und leise sagt sie dann:
„Das und jede Strafe die Du verhängst.“

Seine einzige Reaktion ist ein Aufstehen, er steht auf zieht sie hoch, sein Gesicht nähert sich dem ihren. Lippen berühren sich ein Kuss, eben noch zärtlich und liebvoll wird im nächsten Moment zur Leidenschaft, zur puren Lust, welche Sie an die Zellenwand presst.
„Nimm mich, bitte.“
Ihre Worte ein einziges Flehen. Sie zerrt an seiner goldenen Uniform, zieht das Hemd aus seiner Hose, ihre Hände vergraben sich in seiner Brust, krallen sich in seinen Rücken. Seine Hände massieren ihren Brüste,  öffen ihren Kampfanzug, schieben den BH nach oben. Hitze steigt in ihr auf, Feuchtigkeit sammelt sich. Erregung welche sich trifft, doch dann löst er sich von ihr.
Enttäuschung sammelt sich in ihrem Blick, ein kurzes Flehen, sie spürt ihn in sich, fliesst dahin. Getragen von einer Welle. Und doch löst er sich wieder von ihr. Dirigiert sie zur Pritsche, deutet ihr an sich auf ihr abzustützen. Sie spürt seine Hand auf ihrem Arsch.
„Himmel da werde ich die nächste Tage noch so einiges spüren.“
Sie spürt ihn hinter sich bewegt sich auf ihn zu. Ein Räuspern von ihm. Dann ein Schreck, ein Aufbäumen, er nimmt in Besitz, was noch nie jemand in Besitz genommen. Dringt langsam immer tiefer ein. Sie erschaudert, keine Gegenwehr. Presst sich ihm entgegen, will ihn spüren, ganz tief. Er fängt an langsam zu zustossen. Erst langsam, dann immer schneller. Der Ritt wird immer wilder, sein Stöhnen und ihre Lustschreie hallen durch die Zelle. Ein kräftiger Klaps auf geschundener Haut. Ein kurzes  Aufwinseln, Wellen der Lust, ein Pochen, ein Zucken. Erreichtes Glück für beide.

Montag, 5. März 2012

gabrielle´s Tagebuch -- Kapitel 19 Eine Überraschung für gabrielle


gabrielle´s Tagebücher - Prolog und Kapitel 1 Gefürchtete Kriegerin
gabrielle´s Tagebuch -Kapitel 2 Eine Kriegerin beschützt mich
gabrielle´s Tagebuch - Kaptiel 3 Eine Reise in die Heimat
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 4 Die Macht der Gedanken
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 5 Fallende Masken
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 6 Ein Alptraum beginnt
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 7 Die Reise geht weiter
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 8 Ankunft in Amphipolis
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 9 Der Morgen danach
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 10 Das Frühstück
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 11 Schmerzliche Klarheiten  
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 12 Die Belagerung
gabrielle´s Tagebuch- Kapitel 13 Gegenseitiges Verletzen 
gabrielle´s Tagebuch- Kapitel 14 Der Kampf 
Kapitel 16 Auf dem Prüfstand
Kapitel 17 Einfach göttlich
Kapital 18 Verwirrung und ein neuer Anfang 
Kapitel 19 Das Leben geht weiter

Zusammen mit Aphrodite betrete ich das Gästezimmer  und ich bin verwirrt. Da steht ein riesiger Sekretär und in einem Regal liegen hunderte von Schriftrollen. An der Wand lehnt mein Kampfstab. Ich schaue zu Aphrodite rüber.
„Was soll das bedeuten?“
„Das ist dein Zimmer, gabrielle. Mein Bruder und Xena sind sich einig das hier einige Veränderungen notwendig sind, wenn Ihr 3 hier leben wollt. Und deine ist das Du dein eigenes Zimmer bekommst. Schliesslich muss ja der Nachwelt Eure Geschichte erhalten bleiben.
Ich bin den Tränen nah. Wie konnte ich nur glauben, daß die beiden nur nehmen würden. Nein ich bekomme hier etwas so Grossartiges. Mir laufen die Tränen, ich schäme mich für meine Eifersucht.
Ganz schnell setze ich mich an den Schreibtisch und öffne eine leere Schriftrolle ich tauche die Feder in die Tinte und schreibe Aphrodite das Rezept auf. Während des Schreibens bekomme ich meine Fassung wieder. Wie immer wenn ich schreibe, hilft es mir mich wieder zu sammeln. Ich muss lächeln die beiden wussten das. Dennoch rutscht mir leise der Satz raus:
„Ich hoffe dennoch hier nicht oft zu schlafen!“

Aphrodite und ich reden die ganze Nacht. Und ja irgendwie hab ich das erste Mal seit langem das Gefühl das wir ein Heim haben. Xena, Ares und ich, wir drei zusammen, wir drei ein Heim.
„Es fühlt sich gut an, endlich ein zu Hause zu haben.“
„Du Dummerchen, ihr wart auf dem Olymp immer willkommen?“
„Wirklich willkommen?“
„Na ja nicht immer, Vater und Athene waren nicht wirklich nett zu Euch.“
„Siehste und das hier ist unser Heim. Hoffentlich kann Xena, hier auch ihre Ruhe finden.“
„Mach Dir nicht zu viele Gedanken. Ich werde nun aber auch zu Bett gehen. In MEIN Bett.“
Ich drücke Aphrodite noch mal und verabschiede mich von ihr.
„Danke für alles.“
So schlafe ich dann auch in meinem neuem Zimmer ein. Müde und seltsam entspannt.

Irgendwie bin ich am nächsten Morgen die erste die wach wird. Ich gehe mich schnell waschen um dann gleich in der Küche das Frühstück vor zu bereiten.

In diesem Moment kommen die beiden herunter. Xena und Ares lächeln mir zu.
„Guten Morgen, gabrielle.“, sagt Xena.
„Guten Morgen meine Herrin. Hast Du gut geschlafen?“
„Ja, das habe ich. Danke, ich werde nun ins Bad gehen. Sag Bescheid wenn das Frühstück fertig ist.“
„Jawohl, meine Herrin.“
„Guten Morgen, gabrielle.“
Ich höre seine sonore Stimme, ich muss lächeln. Er wirkt auf mich nur durch seine Stimme.
„Guten Morgen mein Herr. Hast Du gut geschlafen?“
„Ja das habe ich.“ Bei diesen Worten spüre ich wieder seine Hände auf meinem Körper. Himmel kann der Mann denn nie genug bekommen, eine Nacht mit Xena müsste doch sein Verlangen stillen.“
„Selbst wenn es das täte, ich liebe Euch beide, gabrielle, ich will  Euch beide spüren. So wie ich gerade dich spüre.“
Ich muss aufstöhnen als sich seine Hände an meine Hüfte abwärts bewegen. Er lässt sie kurz auf meinem Hintern liegen,ich spreize die Beine um einen stabilieren Stand zu haben. Doch auch dieser bewahrt mich nicht davor das er mit mich auf die Arbeitsplatte in der Küche drückt. Eine Hand in meinem Rücken, die andere Hand auf meinem Po. Menno ich werde wahnsinnig. Dann tritt er ganz nah an mich ran. Ganz nah. Ich kann ihn spüren, ich spüre alles, seine Erregung, und alles was dann nur noch in meinem Kopf ist, ist ein Gefühl, ein Verlangen. Ich bestehe nur noch aus diesem Gefühl, der Sehnsucht. Ja verdammt, ich will das er mich nimmt. Ich will den besten, den göttlichsten Sex in der Küche haben, den es gibt.
Ich höre sein kehliges Lachen. Unwillkürlich muss ich grinsen. Also wird das nichts mit dem Sex. Ich will mich gerade aufrichten versuche gegen an zu gehen.  Da presst mich seine Hand noch weiter nach unten.  Er schiebt meinen Rock nach oben, Das Höschen verschwindet nach unten und wieder mal liegt mein Arsch blank vor ihm, aber diesmal ist es kein flaues Gefühl, diesmal ist es Erregung, Lust welche ich spüre. Aufreizend bewege ich mich so gut es geht.
„Gefällt meinem Herrn was er sieht?“
Ich bekomme keine Antwort. Zumindest keine Worte, ich bekomme ihn. Ohne Wort dringt er in mich ein. Ich bäume mich auf.
„Jaaaaaaaaaaa.“
Er legt seine Hände um, meine Hüften, bewegt sich aber nicht. Ich bekomme Gelegenheit ihn wirklich zu spüren, ganz tief in mir. Langsam beginnt er sich dann doch in mir zu bewegen. Ich presse mich ihm entgegen. Ich will diesen Mann ganz und gar, für immer. Seine Bewegungen werden schneller, ich beginne zu fliegen.
„Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaah Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!“
Er stoppt, beugt sich runter zu mir, und flüstert mir ins Ohr.
„Na gabrielle, wolltest Du das erleben?“
„Nein mein Herr, ich wollte alles und mehr.“
In diesem Moment stößt er  so tief zu das ich die Engel im Himmel singen höre. Ich beginne zu zucken, massiere seinen Stab. Ein paar Stöße später spüre ich wie er zu zucken beginnt, und ich spüre wie ich das erste Mal seinen Saft in mich aufnehme. Danach verharren wir beide einen Moment. Ich kann mich nicht bewegen, und er will es offenbar nicht.
Als er sich dann doch aus mir zurückzieht fühle ich sofort diese Leere. Ja dieser Mann und diese Frau haben ihre Spuren hinterlassen, sie haben mich geprägt. Nein sie tun es noch immer und ihr Fehlen tut fast schon weh.


                                                               Ende

Donnerstag, 1. März 2012

BraveStarr - Die Legende von New Texas Kapitel 11 Geklärte Fronten


Kapitel 4 Sich gemeinsam finden
Kapitel 5 Der Spiegel 
Kapitel 6 Unsicherheiten
Kapitel 7 Gefangen im eigenen Leben
Kapitel 8 Neue Perspektiven
Kapitel 9 Männergespräche 
Kapitel 10 Alpträume 

Kapitel 11 Geklärte Fronten

J.B. schimpfte in der Zelle wie ein Rohrspatz, sie schlug gegen die Gitterstäbe, sie tobte. Und Bravestarr saß im Büro und starrte auf den Monitor. Auch wenn der Zellentrakt leer war. Er liess seine Verlobte nicht alleine.
Auch wenn es ihm in der Seele weh tat, aber da mussten sie beide nun durch. Tex hatte Recht. J.B. ist ein Alphatier. Eine Eigenschaft die er bei ihr als Richterin durchaus schätzte aber privat konnte er damit nicht umgehen. Und J.B. war nun mal die Richterin, ihre Aufgabe fing im Gericht an, sie war die Judikative, aus der Arbeit der Exekutiven hatte sie sich rauszuhalten.

J.B. saß in der Zelle und kochte vor Wut. Was fiel ihm ein, sie hier einfach einzusperren? Das hatte er noch nie gewagt. Wie konnte er das machen? Sie war doch keine Verbrecherin, sie war die Richterin von Fort Kerium.

Leise betrat Bravestarr den Raum, schaute zu wie sie mit dem Rücken zu den Gitterstäben saß und grübelte.
„Na, J.B. McBride ist Ihnen mittlerweile bewusst welche Verbrechen Ihnen zur Last gelegt werden?“
Seine Stimme klang sehr ernst und er bemühte sich sie wirklich kühl und distanziert klingen zu lassen.
„Nein, und lass dieses alberne Spiel. Ich find das weder komisch noch erotisch.“
„J.B. das ist kein Spiel, das ist mein voller Ernst. Denk mal an unser Gespräch in der Wüste.“
Mit diesen Worten verliess er den Zellentrakt wieder. Ein Griff zum Kaffeevollautomaten, ein Gang zum Schreibtisch und er hielt sich an seiner Kaffeetasse fest. Himmel warum fiel ihm das so schwer.
„Weil Du sie liebst!, hörte er seine innere Stimme sagen.
„Ich will ihr nicht wehtun!“
„Ein gebrochener Arm, oder ein Loch im Körper tut mehr weh, als etwas angeknackster Stolz!“
Bravestarr versank förmlich in seiner Kaffeetasse. Immer wieder fielen ihm die Worte von Tex Hex ein. 2 Alphatiere, waren wirklich eines zuviel. Es würde immer Reibereien geben. Aber wieso nahm er ausgerechnet einen Ratschlag von diesem Desperado an?
„Vielleicht weil dieser Desperado mehr ist, als er nach aussen hin scheint?“
Besorgt schaut er immer wieder auf den Monitor welcher die Kamera in der Zelle zeigt. Seine Augen weiten sich als das Bild was seine Augen ihm liefern in seinem Gehirn und in seinem Herzen ankommen. In der Zelle sitzt eine schluchzende, weinende J.B. und immer wieder hört er dank seines Wolfsgehörs die Worte:“Es tut mir leid!“
Instinktiv springt er auf will zu Ihr in den Zellentrakt gehen. Doch eine Hand hält ihn scheinbar zurück.
„Fragst Du Dich nicht, was ihr leid tut?“
„Das sie sich nicht an unsere Abmachung gehalten hat, vermute ich.“
„Geh hin und frag sie!“
Bravestarr verlässt das Büro rafft sich und betritt den Zellentrakt. Er bleibt direkt vor den Gitterstäben stehen, schaut seine Richterin an. Sieht ihre Tränen. Ohne einen Monitor dazwischen, einfach und direkt. Sein Herz tut ihm weh.
„Was tut Dir leid J.B.?“
Sie erschreckt im ersten Moment und dann schaut sie hoch zu ihm. Da steht er, sein Gesicht eine einzige Maske, sein Blick, kaum wahrnehmbar unter den halbgeschlossenen Lidern. Sie rutscht langsam an die Wand lehnt sich da an.
„Öffne die Zelle und ich zeige es Dir.“
Dabei nimmt ihre Stimme wieder diese dunkle Färbung, eine Färbung von der sie weiss, wie sehr sie ihn erregt.
„Nein, du bleibst solange hier drin bist, ich es aus deinem Mund gehört habe. Und wenn…“
Anstatt weiter zu reden öffnet er die Zellentür und steht mit Pumageschwindigkeit vor ihr.
„Zwing mich nicht, noch weiter zu gehen J.B. Bitte. Du hast es mir versprochen!“


Sie steht auf, ihre Augen flammende Blicke, eine Hand holt aus, wird abgefangen. Pumageschwindigkeit, Kleider die vom Leib gerissen werden, Demütigung , sanftes Streicheln, Schmerz. Immer wieder kehrender Schmerz. Ein einziger Schmerz, Tränen, welche gar nicht so schnell fliessen können. Eine Zellentür welche ich wieder schliesst. Ein Leerer Gang und Erkenntnis.
Trauer über ein nicht eingehaltenes Versprechen,
Angst einen geliebten Menschen zu verlieren,
Scham über mangelnde Einsicht.
Enttäuschung über sich selbst.
Verlustangst. Angst den Mittelpunkt ihres Lebens zu verlieren.
Tränen der Trauer, Tränen der Hoffnungslosigkeit, Resignation.

Donnerstag, 2. Februar 2012

BraveStarr - Die Legende von New Texas Kapitel 10 Alpträume


Kapitel 4 Sich gemeinsam finden
Kapitel 5 Der Spiegel 
Kapitel 6 Unsicherheiten
Kapitel 7 Gefangen im eigenen Leben
Kapitel 8 Neue Perspektiven
Kapitel 9 Männergespräche 

Schweissgebadet wachte er auf. Sein Mädchen in seinen Armen und dennoch unglücklich. So wie jedes mal wenn er aufwachte. Es war nicht mehr sein Leben. Nichts war ihm geblieben. Er hatte keine Kontrolle mehr. Weder über sich, noch das was er mit dem Menschen tun durfte den er so sehr liebte. Es war schlimmer wie ein kleines Kind zu sein. Denn nicht mal der Tod war ihm geblieben. Vorsichtig setzte er sich auf und schaute auf die grüne Haut seiner Lady. Er liebte sie immer noch. Aber er konnte nicht zulassen, daß er sie noch einmal so leiden liess. Sicher, Konsequenz war das was sie beide in ihrem Leben wollten. Sie hatten sich beide dafür entschieden, aber damals sollte es nicht von aussen bestimmt werden. Es sollte ihrer beider Leben sein. Aber wie sollte er es anstellen? Wie sollte er wieder Kontrolle über sein Leben bekommen? Vielleicht wenn er…?Nein die Idee war einfach absurd. Er stand auf zog sich eine Jeans und einen schwarzen Sweater an. Setzte seinen Hut auf und ging nach draussen. Er ging ein paar Meter von den Badlands weg. Damit Stampede nicht merkte wo er hinwollte musste er zu Fuss gehen und das tat er auch.

Willkommen in Starr Peak

Ich war sehr erstaunt als ich seine Stimme hörte.
„Schaman komm raus, ich muss mit Dir reden.“
„Was willst Du Tex?“
„Reden, einfach nur reden.“
„Reicht es nicht wenn Du meinen Ziehsohn zum reden hast?“
„Nein, das was ich besprechen möchte, würde ich gerne mit Dir besprechen. Ausserdem schuldest Du es mir. Alleine wegen Weihnachten!“
Ich seufzte auf, er hatte Recht. Ohne mein Zutun hätte er am Heiligen Abend Fort Kerium überfallen.
„Komm rein, der Bannkreis ist unterbrochen.“
Und so redeten wir die ganze Nacht, er erzählte mir von seinen Sorgen, seinen Ängsten und vor allem von seinem Plan.



Im Büro des Marshalls

Mit schweissnassen Händen betrat eine gutaussehende schwarzhaarige Gestalt in einer viel zu engen Jeans und einem rotem Top das Büro des Marshall´s. Die Leute auf der Strasse redeten und und besonders die Männer schauten der schlanken gut gebauten Frau hinterher.
Im Büro des Marshall´s saß Deputy Fuzz. (Fuzz ist ein Angehöriger der Präriewesen und der Cousin von Skuzz).



„Ooooh, oooh. Was wollen Du denn hier?“
„Ich will mit dem Marshall, reden. Ist er da?“
„Ja, er sein hinten, kontrolliert die Zellen. Fuzz werde hingehen und ihn holen.“
Mit diesen Worten verschwand Fuzz im hinteren Trakt, da wo die Zellen untergebracht sind. Wenige Minuten später kam er mit dem Marhall zurück. Währenddessen setzte sich die junge Frau auf den Stuhl direkt vor Bravestarr#s Schreibtisch. Sie schlug die Beine übereinander.
„Hallo, was kann ich für Dich tun?“
„Können wir alleine reden, Marshall?“
Sie betonte seinen Beruf in einer Weise die ihn aufhorchen liess.
„Klar. Fuzz entschuldigst Du uns bitte!“
„Aber klar, Fuzz wollten eh hinten noch die letzten Zellen aufräumen.“
Mit diesen Worten verschwand Fuzz im Zellentrakt. Und der Marshall setzte sich erst mal auf seinen Stuhl und schaute sich seinen Gegenüber in Ruhe an.
„Also, warum bist Du hier?“
„Nun so wie ich gehört habe bist Du der Marshall von GANZ New Texas. Stimmt das?“
Sie betonte dabei das Wort ganz auf eine Art die ihn aufhorchen liess-
„Ja, das bin ich. Und was möchtest Du?“
„Ich möchte Anzeige erstatten. Wegen, andauernder mehrfacher  Körperverletzung, Freiheitsberaubung und mehrfachen versuchten Mordes.“
Bravestarr zuckte.
„Das sind schwere Anschuldigungen die Du da gegen Tex Hex erhebst.“
„Es war nicht Tex Hex, er ist das Opfer. Der Täter ist…“
„Stampede, ich weiss. Weiss Tex was Du hier machst, Vipra?“
„Nein, aber ich kann nicht mit ansehen wie er leidet. Ich will endlich meinen Neuanfang, mit Ihm.“
Über das Gesicht der Schlangenlady rollten leise ein paar Tränen. Bravestarr stand reichte ihr ein Taschentuch und legte tröstend seine Hand auf ihre Schulter.
„Hey, es wird alles gut werden. Versprochen!“
„Dann hilfst Du uns?“
„Ja, ich hatte es Tex bereits versprochen.“
„Er darf nur nie erfahren das ich es war, die Stampede angezeigt hat.“
„Wieso, legt er Dich dann wieder über´s Knie?, den leicht spöttischen Tonfall konnte er sich einfach nicht verkneifen.
Vipra spürt die Wärme in ihren Wangen, das grün verschwindet und sie wird rot. Bravestarr kann sich das Schmunzeln nicht verkneifen denkt.
„Ohh, sie kann ja richtig süss rot werden.“,sagt dann aber zu ihr: „Keine Sorge ich hab mit J.B. geredet und dein Geheimnis ist bei mir sicher. Nun lass uns aber die Anzeige aufnehmen. Damit es offiziell wird.“
Bravestarr stellt ein Diktiergerät auf, schaltet es ein und beginnt Vipra Fragen zu stellen. Dabei werden seine Augen immer gösser, mal verliert er sogar die Farbe aus dem Gesicht, als er erfährt was der Anführer der Carrion Bunch alles erdulden muss.  Die beiden haben ihr Gespräch gerade beendet als J.B: MCBride ins Büro stürmt.
„Hallo Schatz, ich muss Dir was tolles sagen ich habe eine …..“
In diesem Moment sieht sie Vipra auf dem Stuhl sitzen.
„Vipra ist alles in Ordnung?“
In ihrer Stimme schwing Sorge mit. Irgendwie fängt sie an Vipra zu mögen und die verweinten Augen und die Tatsache das sie hier auf dem Stuhl vor dem Marshall sitzt machen ihr Sorgen.
„Hat ER dich wieder angefasst?“, ihre Stimme bekommt einen kühlen Klang, sie versucht sich hinter der Richterin zu verstecken.
„Nein, macht Dir keine Sorgen. Mir geht es gut. Liebe Richterin. Ich muss aber los. Bevor er noch was merkt. Wir sind doch fertig oder, Marshall?“, sie schaut ihn fragend, beinahe ängstlich an.
„Ja, das sind wir.“, Bravestarr lächelt und meint dann leise, „Pass auf dich auf. Er braucht Dich.“
„So wie ich Ihn.“
Mit einem dankbaren Lächeln verlässt Vipra das Büro des Marshall`s.
„Also Marshall, was war hier eben los?“
„Hallo, Bist Du privat oder beruflich hier?“
„Eigentlich privat, aber nun würde ich gern wissen, was Vipra von Dir wollte.“
„Das ist dienstlich und hatten wir uns nicht darauf geeinigt das Du mich meine Arbeit machen lässt und ich Dich deine?“
„Verdammt noch mal Marshall, wenn Mitglieder der berüchtigten Carrion Bunch in deinem Büro ein und aus marschieren, und sich mit einem dankbaren Lächeln von Dir verabschieden, dann geht mich das sehr wohl dienstlich etwas an.“
„Richterin J.B. McBride sie behindern gerade meine Arbeit und entweder Sie halten sich an unsere Abmachung oder ich muss andere Saiten aufziehen.“
„Was soll das? Ich will verdammt noch mal wissen…..:“
Weiter kam sie nicht, denn Bravestarr hatte sie mit Pumageschwindigkeit gepackt und über seine Schulter geworfen. Dann legte er sie im Zellentrakt in einer der leeren Zellen ab und schloss hinter ihr die Tür.
„So meine Liebe. Hier bleibst Du bis Du dich unsere Abmachung erinnerst und auch bereit bist Dich daran zu halten.“
„Deputy Fuzz, egal was sie sagt. Sie bleibt da drin!“
„Jawohl Marschall, Sir“

Montag, 16. Januar 2012

BraveStarr - Die Legende von New Texas Kapitel 9 Männergespräche

Kapitel 4 Sich gemeinsam finden
Kapitel 5 Der Spiegel 
Kapitel 6 Unsicherheiten
Kapitel 7 Gefangen im eigenen Leben
Kapitel 8  Neue Perspektiven




Wortlos saßen die beiden da. Genau wie gestern abend. Beide mit nem alkoholischem Sweetwater in der Hand. Beide schauten schweigend in die Ferne,
„Na was ist es bei Dir, Marshall?“
Tex schaute rüber zu Bravestarr und grinste, sie waren beide zugleich angekommen, das musste bedeutet der gute Marshall hatte wieder mal seinen Falkengeist bemüht. Und wenn das stimmte dann sollte er auch mal was von sich preisgeben.
„Erinnerst Du Dich noch daran wie wir über Familie gesprochen haben?“
„Klar, war ja unser einziges Thema.“
„Ich versuche auch meine Familie zu beschützen, aber einige „Familienmitglieder hauen mir da immer wieder zwischen.“
„Sperr das schiesswütige Pony doch einfach in den Stall.“ Tex grinste bei der Bemerkung, aber im selben Moment begriff er das es nicht um Thirty-Thirty ging.
„Den mein ich nicht. Du weisst ja selber wie rauh wir alle miteinander umgehen, sogar unsere beiden Präriewesen werden immer rabiater.“
„Stimmt wir sollten die Fusselbällchen mal etwas mehr ausklammern. Die verhalten sich schon wie Dingos. Aber ich denke die beiden meinst Du auch nicht oder?“
„Nein, es geht um J.B. ich will das Sie sich aus meiner Arbeit raushält. Es ist schon gefährlich genug Dich zu fangen, ich kann mir nicht auch noch Sorgen um sie machen.“
Tex grinst: „Aber sie willl nicht!“
„Nein, sie will einfach nicht.“
„Mitunter frag ich mich ob man Intelligenz einprügeln kann. Anscheinend hat es ja auch bei Dir geklappt. Bist ja ganz umgänglich geworden.“
Bei den Worten klopft er Tex auf die Schulter.
„Sicher, ich meine vielleicht war ich das ja schon immer. Aber auf dein Problem mit J.B. wüsste ich auch keine Lösung. Nun ja Stampede wüsste eine. Und für meine Freundin wüsste ich auch was ich machen würde. Aber bei Euch beiden….?“
Er machte eine Pause.
„Was willst Du damit sagen?“
„Nun ja, anscheinend streiten sich bei Euch 2 Alphatiere, oder irre ich?“
„Nein das tust Du nicht.“
„Siehst Du und genau da ist das Problem, einer von Euch beiden muss in der Beziehung die Rolle des Alphatieres ablegen.“
„Ich bestimmt nicht!“
Die Stimme von Bravestarr grollte schon über die Wüste und er schüttete das Sweetwater in sich hinein.
„Tja, dann mach es ihr klar. Auf die eine oder andere Art.“
„So wie Stampede es Dir klar gemacht hat?“
„Nein, zwischen den Methoden liegen Welten, Stampede ist ein Sadist, ein Überwesen, das keiner aufhalten kann, weder Du noch ich, oder wir alle.“
Bravestarr schüttelte nur den Kopf.
„Tex lass mich Dir helfen.“
„Und dann? Steckst mich in den Bau?“
„Das entscheidet die Richterin.“
„Dann sollte ich also ein echtes Interesse daran haben das Du das Alphatier bleibst.“
Er lachte kurz kehlig auf.
„So ich muss mal meine kleine Schlangenlady suchen, dachte sie wäre hier in der Nähe.“
„Die ist in der Stadt und hat mit J.B. gegessen.“, wieder klang der Zorn in Bravestarr´s Stimme mit.
„Ah ja. Da bin ich mal gespannt was sie mir morgen am Frühstückstisch erzählt. Aber was soll es, ich muss mal schauen das die dusseligen Roboter nicht wieder das ganze Hexagon upgraden bis ins dorthinaus. Wir sehen uns Marshall, ich schulde Dir was.“
„Quatsch Du schuldest mir gar nichts.“

Tex Hex, verschwindet in einer Rauchwolke und teleportiert sich direkt ins Hexagon. Er geht direkt in Vipra´s Schlafzimmer.
„Vipra, bist Du da?“
Überall schaut er sich um, ihr Zimmer war immer das Aufgeräumteste. Aber nirgends ist Vipra. Also geht er rüber in sein Schlafzimmer und reisst erst mal seine keriumroten Augen auf.
„Was machst Du denn hier?“
„Ich wollte heute den Abend bei Dir sein Master Tex BITTTTTTTTTTTTEEEEEEEEEEEE!“
Nackt räkelt sich die Schlangenlady in seinem Bett. Er kann ihre Bewegungen erahnen, und ein Lächeln umspielt seinen Lippen.
Vipra schnurrte als ihr Master Tex zu ihr ins Bett kam, und als sie merkte das er so nackt wie sie wahr, kuschelte sie sich ganz eng an ihn.
„Ich vermisse Dich.“
Mehr brachte sie nicht hervor. Aber Tex verstand auch so. Liebevoll strich er sanft über ihren Rücken. Mit einem Seufzen schlief erst Tex ein und danach Vipra.

In der Wüste

Bravestarr saß noch eine ganze Weile in der Wüste. Als sich hinter ihm eine zarte Hand auf seine Schulter legte.
„Schatz wir müssen reden, und ich hab es einfach satt das Du mich aus deinen Gedanken ausschliesst.“
Er schreckte hoch und schaute zu seiner Verlobten hoch.
„Ja, das müssen wir wohl!“, seufzte er .
„Schau mal Liebling, so geht es nicht weiter, irgendetwas bedrückt Dich und es scheint mehr als deine Arbeit zu sein, denn sonst würdest Du nicht dauernd hier sitzen.“
„Woher weisst Du eigentlich das ich hier bin?“
„Mein lieber Mann, meinst Du wirklich ich kenn Dich so wenig? Nein Scherz beiseite, Fuzz hatte mal gesehen das Du öfters hier bist und daher vermutete ich das Du heute mal wieder hier bist. Immerhin hast Du schon seit 3 Stunden Dienstschluss.“
Er seufzte auf. J.B. setzte sich zum nieder, an dieselbe Stelle an der Tex vorhin gesessen hatte.
„Also Großer was ist los?“
„J.B. so kann es nicht weiter gehen. Ich komm damit nicht klar.“
„Womit kommst Du nicht klar?“
„Schau, ich weiss ja, das Du mir helfen willst. Aber gewisse Dinge machen halt alles noch schwieriger. Meine Arbeit ist schon gefährlich genug und wenn Du dich da einmischst mach ich mir Sorgen um Dich und das macht es nicht leichter.“
„Und wenn ich Dir verspreche mich nicht mehr in deine Arbeit einzumischen.?“
J.B. begann sanft seinen Rücken und seine Schultern zu massieren.
„Wenn ich Dir verspreche mich in Zukunft mehr an das zu halten, was Du sagst. Damit Du Dir keine Sorgen um mich machen musst?“
„Dann wäre das ein Anfang! Aber glaubst Du wirklich das Du das kannst?“
Er kannte seine J.B. einfach schon zu gut um sich das vorstellen zu können. Und ihre geröteten Wangen sprachen Bände.
„Wenn Du mir hilfst bestimmt. Du hast doch bisher immer Wege gefunden um Dich durch zusetzen.“
„J.B. das war beruflich.“
Alleine der Gedanke daran,  was diese Aussage, ihre Aussage für Folgen haben könnte. Er musste unwillkürlich an das Gespräch mit Tex denken. 2 Alphatiere, der Kampf um die Führungsposition, Macht und Ohnmacht. Dominanz und Unterwerfung. Und alles was er in seinem inneren dazu vernahm war das Heulen eines Wolfes, seines Wolfgeistes.
„Dann hör auf es zu trennen, nimm diese Stärkemit. Nimm diese Konsequenz mit in dein Privatleben, in unser Privatleben.“
Den letzten Teil des Satzes hauchte sie mehr als das sie ihn sprach, aber Bravestarr verstand ihn dennoch. Wolfsgehör sei Dank.
„J.B. bist Du dir wirklich sicher?“
„Ihre Antwort war ein einziger lang anhaltender Kuss.“

Montag, 2. Januar 2012

gabrielle´s Tagebuch -- Kapitel 19 Das Leben geht weiter

gabrielle´s Tagebücher - Prolog und Kapitel 1 Gefürchtete Kriegerin
gabrielle´s Tagebuch -Kapitel 2 Eine Kriegerin beschützt mich
gabrielle´s Tagebuch - Kaptiel 3 Eine Reise in die Heimat
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 4 Die Macht der Gedanken
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 5 Fallende Masken
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 6 Ein Alptraum beginnt
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 7 Die Reise geht weiter
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 8 Ankunft in Amphipolis
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 9 Der Morgen danach
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 10 Das Frühstück
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 11 Schmerzliche Klarheiten  
gabrielle´s Tagebuch - Kapitel 12 Die Belagerung
gabrielle´s Tagebuch- Kapitel 13 Gegenseitiges Verletzen 
gabrielle´s Tagebuch- Kapitel 14 Der Kampf 
Kapitel 16 Auf dem Prüfstand
Kapitel 17 Einfach göttlich
Kapital 18 Verwirrung und ein neuer Anfang 


Seit ein paar Tagen leben wir zusammen in dem Haus welches Xena´s  Grosseltern gehörte. Na ja es ist eher ein kleiner Bauernhof. Wir haben jede Menge zu reparieren. Aber das wichtigste wir sind zusammen hier.
„Na träumt meine kleine sklavin wieder?“
Mit diesen Worten legt Ares, Gott des Krieges und mein Herr, seine Arme um meine Schulter und drückt sich gegen meinen Rücken. Ich geniesse die Momente wo ich seine Wärme spüren kann. Denn nun brauch ich keine Reue mehr zu haben, keine Angst Xena zu betrügen. Ich gehöre beiden, ich darf die Liebe und die Körper von diesen beiden Menschen geniessen. Und das tue ich gerade.
„Ja Ares, meine Gedanken waren gerade woanders!“
„Aber gabrielle, worauf hatten wir uns hier geeinigt? Ich meine was die Anrede betraf?“
„Verzeiht mein Herr, ja ich war gerade in Gedanken woanders.“
Er dreht mich um, seine Hand unter meinem Kinn, er zwingt mich ihm in die Augen zu sehen.
„gabrielle? Wie oft war das jetzt?“
„Insgesamt oder heute mal nicht mitgerechnet?“
Im nächsten Moment beiss ich mir auf die Lippe, uns dreien war die Sache mit der Anrede eigentlich zu wichtig, als das man darüber Scherze machen sollte. Mir gab die Anrede halt, und die Beiden fühlten sich gut dabei. Sie konnten spüren ich bin immer für sie da. Würde alles für sie tun.
„Nein gabrielle, wir rechnen heute mal mit. Denn wenn ich richtig rechne ist es mal wieder Zeit für Konsequenzen, meine liebe.“
Ich schlucke auf, er hatte mir mal erzählt, das er der Gott wäre der die Qualen und körperlichen Züchtigungen erfunden hätte. Und bisher hatte mich nur Xena einmal in der Taverne ihrer Mutter übers Knie gelegt, aber selbst das habe ich noch nächsten Tag gespürt. Ohne das wir je darüber geredet haben, ohne daß ich drüber nachdenke, sinke ich auf die Knie und höre mich sagen.
„Mein Herr, es tut mir leid gegen die Regeln verstossen zu haben. Es tut mir leid Dich enttäuscht zu haben, bitte bestrafe mich.“
Ich kämpfe dabei mit den Worten, ich kämpfe mit den Tränen. Denn bei jedem Wort begreife ich mehr, wie wichtig eigentlich die Anrede ist. Wie wichtig für mich das Wort MEIN/MEINE vor der Anrede Herr/Herrin ist. Ich liebe sie beide, ich brauche sie beide. Ares schaut mich an, schaut mir in die Augen und setzt sich auf einen Stuhl in unserer Küche.
„Komm her Kleines!“
Ich schaue ihn an, es kommt mir so seltsam bekannt vor, nur diesmal ist es er der da sitzt. Ich werde nervös, unsicher, dann lege ich mich über seine Kniee.
Mein Magen ist ganz flau, ich spüre wie er meinen Rock hochschlägt, meine Unterwäsche nach unten befördert. Er streichelt meinen Po. Himmel in jeder anderen Situation würde ich nun dahinfliessen, aber nun nicht. Oder doch, doch es beruhigt mich, sogar ungemein, dieses Streicheln es löst etwas aus. Ein Gefühl das mir sagt, daß das was nun gleich folgt richtig ist. Egal wie sehr ich gleich leiden werde es ist richtig.
„Es tut mir leid, mein Herr!“
Mehr bringe ich nicht hervor. Meine Hände suchen halt, ich finde ihn an seinem Bein, halte mich daran fest. Dann löst sich seine Hand von meinen Pobacken.
„UHHHHHHHHHHHHHHH!“
Menno seine Hand bedeckt bald meinen ganzen Arsch, Himmel hat der Pranken und eine Kraft.
Der nächste Schlag trifft meinen Po. Nichts ist mit abwechselnd eine Pobacke oder die andere. Nein, eine Hand und dreiviertel meines Hinterns ist bedeckt. Er muss immer wieder die gleichen Stellen treffen.
„AUUUUUUUUUU!“
Er steigert sich immer mehr rein. Die Abfolge der Schläge wird schneller. Mir laufen die Tränen vor Schmerz, dieser Mann hat eine Kraft, die macht mir Angst. Er kann mir Schmerzen zufügen ohne seine göttliche Kraft einsetzen zu müssen und er tut es gerade. Er lässt mich leiden, weil ich mich nicht an unsere Regeln gehalten habe. Kaum bin ich bei dem Gedanken angekommen, beginnt er mich zu streicheln, ich stöhne auf. Ich geniesse sein streicheln. Doch kaum beginne ich mich zu entspannen, trifft mich bereits der erste Schlag auf meinen roten, heiß brennenden Po.
„gabrielle, glaub mir, wenn Du für mich leiden solltest, würde ich das auf andere Art machen. Dieses hier, hat nichts mit meiner Neigung zum Sadismus zu tun.“
Der Satz wird begleitet von harten, kräftigen Schlägen auf meinen Hintern, so hart und heftig das ich nicht mal mehr aufschreien kann, ich schluchze nur noch. Ares hat seine Muskeln nicht von ungefähr. Das begreife ich nun. Das nächste was ich spüre ist wieder diese zärtliche, diese liebevolle Hand welche meinen glühenden Globen streichelt.
„Komm steh auf Liebes.“
Ich rappel mich auf und sinke wieder vor ihm auf die Kniee. Ich schluchze, ich weine. Langsam und sanft zieht er mich hoch zu sich. Er nimmt mich in seine Arme, ich lege meinen Kopf auf seinen Brustkorb und beruhige mich langsam, als er tröstend durch mein Haar fährt.
„SCHHHH, alles vergeben und vergessen, liebes.“
„Bei Dir vielleicht, … MEIN HERR.“,antworte ich leicht mokiert.
Und wieder zwingt er mich ihn anzusehen.
„Natürlich, oder gibt es einen anderen der hier zählt?“
„Sieht nicht so aus!“
Ich lege meine Arme um seinen Hals, und versuche mir einen Kuss von ihm zu stehlen. Zu meiner Freude lässt er sich drauf ein. Doch anstatt mir die Möglichkeit zu geben mich von ihm zu lösen, hält er mich fest, ganz fest in seinen Armen. Und wieder versinke ich. Ich versinke in seiner Kraft. Seiner ganzen Männlichkeit. Oh mein Gott, oh mein Herr Ares, weisst Du eigentlich was Du mit mir anstellst?.
„Ja liebste gabrielle, ich weiss es und ich geniesse es jede Sekunde!“ Er presst mich so eng an sich das ich spüre wie sehr er mich geniesst und wie aus einer anderen Welt höre ich mich sagen.
„Und wann zeigt der Herr denn seiner sklavin, das er sie geniesst?“
Ich erschrecke über mich selber, über den Klang meiner Worte. Und alles was ich höre ist ein Lachen. Ein lautes Lachen, als er mich mit einem Klaps in die Küche schickt.
In der Küche fange ich an das Abendessen für uns drei an zu richten, als Xena in die Küche kommt.
„Darf ich Dir was bringen, meine Herrin?“
„Ja gabrielle, bring uns einen Krug Wein raus.“ Sie lächelt mich dabei an. Auch von ihr ist eine Last gefallen. Ich muss lächeln, der Preis für Ihr Glück, ist mein Glück, und ein ab und an mal schmerzender Hintern.
„Sofort meine Herrin. Ich liebe Dich.“
„Genug um heute Nacht im Gästezimmer zu schlafen?“
„Wenn Du es wünscht, dann werde ich es tun.“
Ich schlucke, denn ich begreife natürlich sofort warum ich im Gästezimmer schlafen soll. Die Herrschaften wollen alleine sein. Alleine in einem Bett, um …. Ich beiss mir auf die Lippe. Das ist unfair, ich will Ihn endlich auch spüren. Mich nicht mehr zurückhalten müssen. Aber geht es wirklich noch um mich?
„AUUUUUUUUU, verflucht, Mist.“
Ich hab mich beim Möhren schneiden in den Finger geschnitten. Schnell sauge ich das Blut auf.
Danach konzentriere ich mich ganz auf das Essen, es gibt Brathuhn am Spiess mit geschmortem Möhrengemüse. Als ich beginne an zu richten, sehe ich wie verliebt die beiden miteinander turteln, irgendwo in meinem Herzen gibt es einen Stich. Es ist nicht das Gefühl, DER  GEHÖRT MIR“ oder WARUM SIE UND NICHT ICH!, nein es ist, eher ein Sehnen, so nach dem Motto, ICH WILL AUCH!! .
„gabrielle, Du hast wunderbar gekocht.“
„Danke, mein Herr. Wenn ihr 2 satt seid räum ich ab und mach den Abwasch in der Küche.“
„Danke, liebes.“, Xena´s Worte sind sanft und weich, und ich muss lächeln.
„Gerne geschehen, meine Herrin.“
Ich stehe auf räume das Geschirr ab und gehe in die Küche. Ich höre wie die Beiden es sich vor dem Kamin gemütlich machen. Sie lachen miteinander, sie geniessen ihre Zeit und ich mache hier den Abwasch. Irgendwie tut es weh das ich gerade kein Teil von Ihnen bin. Während ich so meinen Gedanken nachhänge erscheint Aphrodite.
„Hallo gabrielle.“
„Hallo Aphrodite, war Dir langweilig?“
„Ja, und ich wollte ausserdem mal sehen wie es meiner besten Freundin so geht.“
„Danke gut.“
„Schätzchen, ich glaub Dir kein Wort.“ Mit diesem Worten stibitzt sie sich etwas von dem übrig gebliebenen Huhn.
„Hmm, das ist lecker. Bekomm ich das Rezept? Büüüüüüüüüüüüttttttttttttte!“
Ich muss lachen.
„Klar ich schreib es Dir bei Gelegenheit auf.“
„Wie wäre mit heute?“
„Heute ich muss noch den Abwasch machen und es sieht aus, als wenn die beiden früh zu Bett wollen.“
„Hm, sieht wirklich so aus, sie gehen gerade ohne dich in Schlafzimmer.“
Irgendwie spüre ich wie ich in mir zusammensacke. Wieder dieser Stich.
„Tut es so weh?“
„Ja, Nein, ach ich weiss nicht.“
„Sieh es doch so, die beiden haben ihren Spass, und Du kannst mal etwas für Dich tun.“
„Ja, alles ausser Sex mit den Menschen zu haben die ich liebe.“
„Ausser dem einen. Aber Du kannst wieder mal deine Schriftrollen verfassen, z.b. Ganz Athen warten auf neue Geschichten der grossen Bardin gabrielle. Oder ich auf mein Rezept für das Hühnchen.“
Der letzte Satz ist wirklich kleinlaut und niedlich ausgesprochen. Ich muss unwillkürlich grinsen.
„Oder, Zeit mit meiner besten Freundin verbringen? Ok, Du hast gewonnen, ich mach nur zuerst den Abwasch zuende.“
„Ich helf Dir dabei, Schätzchen.“
Normalerweise hätte ich erwartet das Aphrodite einen Zauber wirkt, aber nein, sie greift zum Handtuch und trocknet tatsächlich ab. Ich bin erstaunt.
„Danke, Aphrodite.“
Und so gehen wir nach einiger Zeit in Richtung Gästezimmer.